Junge Jäger kochen bei den Profis

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Um 16 Uhr 30 begrüßten Annett und Jan Kreller von der Gourmet- Kochschule im Hesse Küchencenter die zahlreich erschienenen „Jungen Jäger“, die auch Freunde und Familienmitglieder mit gebracht hatten, mit einem Glas Sekt. Danach bekam jeder eine Kochschürze und ein Handtuch. Eigens für diesen Kochkurs hatte Norbert Lichey 5 Kilo Damwildfilet, 8 Kilo Damwildrücken und 5 Kilo Wildleber mitgebracht.

Vom Fleisch die letzten Sehnen entfernen, Wirsingkohl zerschneiden und die Kräuter Thymian, Rosmarin und Petersilie mit dem scharfen Messer klein schneiden, auch Zwiebeln und Knoblauch zerkleinern waren die Aufgaben vom Küchen-chef Kreller. Am Nebentisch wurden Kartoffeln geschält und in Scheiben zu einem Gratin sorgfältig in eine mit Olivenöl und Knoblauch ausgestrichene Pfanne gelegt. Alle hatten die Hände voll zu tun. Für das Zimtparfait wurde Schlagsahne steif geschlagen und Eier mit Zucker und ein wenig Rum gequierlt, Birnen geschält und in Rotwein gegart. Das Fleisch wurde gleichmäßig portioniert. Diese Stücke wurden bei 250 Grad auf einer Herdplatte scharf angebraten und danach für 2 Stunden bei 50 Grad in einen Backofen geschoben. Jungjägerinnen dekorierten Teller mit bunten Salaten für die Vorspeise mit der Wildleber, die mit in Rotwein geköchelten Zwiebeln belegt wurden.

Auf diese Vorspeise folgte, auf kräftig gerührtem Risotto exzellente Filetspitzen, die umgeben von einer Soße deren Grundstock aus mitgebrachten Damwild Knochen und Kräutern, nachdem sie im Bräter scharf angebraten mit Gemüse-bündel und Tomatenmark weiter geröstet und mit Rotwein abgelöscht wurden.

Nun wurde der Hauptgang der Damwildrücken mit Senf bestrichen und mit einer Kräuterpaste aus den gehackten Kräutern belegt. Für eine Minute wurden die fertigen Portionen im glühend heißen „Salamander“ mit dem letzten Pfiff verschönt. Es wurde ein Gaumenschmaus für die „Jungen Jäger“ und Begleiter. Als letzten Gang wurde das Zimtparfait mit der Rotweinbirne serviert. Gegen 21 Uhr wurden die letzten Espressi getrunken, bevor die begeisterten Teilnehmer die Heimreise antraten.

bri / Axel Mewes, 24.02.2016, 21:20
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