Mit dem Herbstschnitt werden die Rosen winterfest gemacht

Barsinghausen. 

Rechtzeitig vor Einbruch der kalten Jahreszeit veranstaltete der Deister-Obst- und Gartenbauverein Barsinghausen im Garten von Annemarie Flügge einen Rosenschnittlehrgang, an dem etwa 20 Mitglieder und Gäste teilnahmen. Alle waren mit Gartenschere und Arbeitshandschuhen erschienen, um sich unter Anleitung von Gartenfachberaterin Marita Hemmann in die Grundregeln eines fachgerechten Rosenschnittes einführen zu lassen.

Der Lehrgang stand unter dem Schwerpunkt Herbstschnitt. „Mit dem Herbstschnitt sollen die Rosen winterfest gemacht werden, mit dem Frühjahrsschnitt soll das Wachstum angeregt werden,“ betonte die Expertin. „Beim Herbstschnitt kürzt man die Triebe auf etwa zwei Drittel ihrer Länge. Man entfernt alle von Pilzkrankheiten befallenen Stellen, damit die Neuaustriebe im nächsten Frühjahr nicht von überwinterten Keimen neu infiziert werden. Auch abgestorbene und schwache Triebe werden im Herbst beseitigt.“

Die Lehrgangsleiterin zeigte, wie man einen Schnitt richtig ansetzt. „Mit einer scharfen Rosenschere führt man den Schnitt kurz oberhalb eines Auges durch. Die Schnittfläche muss glatt sein, damit Krankheitserreger nicht eindringen können.“

Beim Rosenschneiden ist nicht nur zu beachten, in welchem Zustand die Rose sich befindet, sondern vor allem auch, um welche Rosenart es sich handelt. Die Teilnehmer lernten, wie man die einzelnen Rosenarten richtig schneidet. Sie waren interessiert und wissbegierig und nutzten jede Gelegenheit, um das erworbene Wissen an verschiedenen Rosenarten praktisch zu erproben. Insgesamt vermittelte der Lehrgang eine Fülle von Informationen und Ratschlägen, die für die Arbeit im eigenen Garten von Nutzen sind.


 

bri / Erwin Hollmann, 09.11.2015, 21:18
Redakteure CON

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