Modellflugvereines Barsinghausen blickt zurück

Barsinghausen. 

Die Modellfluggruppe Barsinghausen hat am vergangenen Freitag ihre Weihnachtsfeier veranstaltet und mit dieser Feier auf das vergangene Flugjahr 2016 zurückgeblickt. Das ganze Jahr über standen zwei Probleme im Focus: Die 100-Meter Flughöhenbegrenzung durch das Bundesverkehrsministerium und die geplanten Windräder auf und um den Modellflugplatz. Trotz der Probleme aber konnte ein ordentlicher Flugbetrieb ohne Probleme durchgeführt werden. Zahlreiche Veranstaltungen wurden auch in diesem Flugjahr absolviert und ganz besonders freut sich der Vorstand über die Ausweitung der Jugendarbeit, über einen sicheren Flugbetrieb, über weitere neue Mitglieder und über die Akzeptanz bei den Landwirten und Bürgern der Umgebung.

Dank des Deutschen Modellflugverbandes DMFV und mehr als 130.000 Unterstützer konnten die Ideen der Modellflugverbände in die Gesetzvorlage eingebracht werden. Es zeichnet sich ab, dass die Modellflieger auch weiterhin in Deutschland ihr Hobby mit einigen kleinen akzeptablen Einschränkungen ausüben können. Die zweite schwere Aufgabe bestand und besteht darin, den Modellflugplatz trotz der geplanten Windräder wie seit über 30 Jahren weiter erhalten zu können. Hierzu hat der Vorstand der Modellfluggruppe in den letzten Monaten zahlreiche Gespräche geführt und diverse Eingaben und Einsprüche eingelegt. Mittlerweile ist klar, dass die Region zwar das Gebiet inclusive des Modellflugplatzes als Vorranggebiet für Windräder ausgewiesen hat, aber dem Verein und dem Modellfliegerverband zugesichert hat, dass der Modellflug dort berücksichtigt wird. Dies hat der Verband in Gesprächen mit dem Vizepräsidenten der Region klar herausgearbeitet. Desweitern unterstützt der Modellflugverband DMFV die Modellfluggruppe durch einen kompetenten Berater und durch vollen Rechtschutz.

Auch in den Gemeinden Barsinghausen und Wennigsen war und ist der Vorstand vorstellig geworden und hat zahlreiche Gespräche mit den Bürgermeistern, den Räten und den Parteien geführt. Hier ist die einhellige Meinung, dass der im Flächennutzungsplan enthaltene Modellflugplatz erhalten werden muss. Mit allen Gremien wurden eine enge Zusammenarbeit und ein Informationsaustausch vereinbart. Gespräche mit den Gemeindevertretern der Gemeinde Gehrden stehen noch aus. Darüber hinaus ist der Vorstand bei den Stellen präsent, die die Vorrangfläche genehmigen müssen. Und auch der Verpächter des Modellflugplatzes hat dem Verein zugesichert, dass er an einem Weiterbetrieb festhält.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass der Verein umfassend von allen Seiten unterstützt wird und mit großer Hoffnung in das nächste Jahr geht.

red, Foto: privat, 15.12.2016, 17:14
Redakteure CON

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