Notfallrettungsfahrzeug wird unter die Lupe genommen

Barsinghausen. 

Was haben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gemeinsam? Sie alle leisten spezielle Hilfe, wenn Menschen in Not geraten. Im Kindergarten Regenbogen wurden nun besondere "Rettungswochen" veranstaltet. Hierzu gehörte auch bei Besuch bei der Polizei sowie der Feuerwache Barsinghausen. Jetzt stand die Notfallrettung auf dem Plan der aktuellen Projektwoche. Die beiden Samariter und ausgebildete Rettungshelfer Dirk Zeitler und Marvin Fuchs von der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) haben rund 75 Kindern die Ausstattung eines echten Rettungswagens (RTW) gezeigt. Mit dem Funkrufnamen 60-44 ist dieser leuchtend orangefarbene RTW ein Ersatzfahrzeug der hauptamtlichen ASB-Rettungswache mit Sitz in Barsinghausen an der Siegfried-Lehmann-Straße und wurde für die Vorführung in der Kita ausnahmsweise zur Verfügung gestellt. Sozialassistentin Katrin Mück erklärte, dass alle Kinder mit der Notrufnummer 112 vertraut wären und diese im Ernstfall auch anwählen könnten. "Unsere Projektwoche zum Thema Rettungswagen begann am vergangenen Montag spielerisch mit einem Casperle-Theater. Zusätzlich haben wir Bastel- und Bewegungsangebote noch mit eingebunden", verriet Katrin Mück. Voller Neugier und Aufregung nahmen die Kleinen alles im RTW unter die Lupe. Egal ob Blutdruck messen, Kopfverband anlegen oder Sauerstoffsättigung im Blut messen: Jedes Kind durfte einmal auf der gelben Stryker-Trage sitzen, sich im Notfallrettungsfahrzeug umschauen und das Blaulicht einschalten. Die ehrenamtlichen SEGler versuchten mit dieser Aktion den Kindern gekonnt die Angst vor einem Rettungswagen zu nehmen.

bri / J. Heumann-Friedrichs/ASB, 08.05.2016, 10:46
Redakteure CON

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