Politischer Spätschoppen: Ukraine-Russland-Europa

Barsinghausen. 

Mehr als 20 Interessierte diskutierten das Thema Ukraine-Russland-Europa am vergangenen Donnerstag beim Auftakt zum ersten politischen Spätschoppen im NaturFreundeHaus. Zu dieser Veranstaltungen hatten die NaturFreunde und der DGB Barsinghausen ins eingeladen und mehr als 20 interessierte Personen erschienen zum Auftakt des Spätschoppens, der zukünftig alle 2 Monate stattfinden soll. In lockerer Atmosphäre werden aktuelle politische Themen diskutiert, das ist Ziel dieses Angebotes, denn „dafür findet man ja ansonsten kaum die Möglichkeiten", so eröffnet Michael Pöllath, Vorsitzender der NaturFreunde und des DGB Barsinghausen die Diskussionsrunde.Nach einer fundierten Zusammenfassung der geschichtlichen Entwicklung der Ukraine durch Wilfried Gaum diskutierten die Anwesenden angeregt über die gegenwärtige Lage in der Ukraine und das Verhalten Russlands und der EU sowie der NATO.

Einigkeit bestand schnell darin, dass es in diesem Konflikt, der für interessierte ZeitungsleserInnen nur schwer zu durchschauen ist, keine eindeutig Guten und Bösen gibt. Einig war man sich auch darin, dass in dem Konflikt eine echte Kriegsgefahr lauert und eine Verschärfung des Konflikts vor allem auf Kosten der Menschen selbst gehen würde, die in der Ukraine leben. Unterstützenswert fand man allerdings den Aufbau kommunaler Verwaltungsstrukturen und die Bedeutung von "Nichtregierungsorganisationen", soweit sie sich auf demokratische Ziele beziehen."Eine gelungene Veranstaltung", stellt Wifried Walther von den NaturFreunden am Ende fest. "Aktuelle politische Themen mit einem kurzen Einstiegsreferat diskutieren, so kann man sich eine fundierte Meinung bilden." Der nächste politische Spätschoppen findet am 12. Märu im NaturFreundeHaus statt, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind.

Renate Ernst, 18.01.2015, 18:30
Redakteure CON

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