Welpenkurs für Jagdhunde ist ein voller Erfolg

Stemmen. 

Der von Hundeobfrau Petra Liebing auf dem Rittergut Stemmen organisierte Welpenkurs für Jagdhunde ist ein voller Erfolg. Auf der Übungswiese vor dem Rittergut treffen sich noch bis Ende September Hunde zwischen drei und acht Monaten immer mittwochs um 18 Uhr. Es sind ein Bayrischer Schweißhund, eine Brandlbracke, ein Cocker Spaniel, ein Deutsch- Drahthaar, ein Kleiner Münsterländer, ein Magyar Vizslar und zwei Weimaranerwelpen. An den Übungsabenden werden soziales Verhalten beim Spielen und Herumtollen gelernt. Die Leinenführigkeit steht auf dem Übungsplan, bei dem die Welpen mit durchhängender Leine laufen sollten. So bereiten sie später bei der Jagd keine Belastung durch unnötiges vorprellen.

„Sitz“ und „Ablegen“ werden dann als nächstes geübt. Die jungen Vierbeiner lernen das gemeinsam sehr schnell auf Handzeichen oder „Pfiff“ und „Triller“ zu reagieren. Vom abgelegten Welpen entfernt sich der Hundeführer etwa 15 Meter, ehe er seinen Hund mit einem Pfiff zu sich ruft.

Zwischen den einzelnen Übungen legt Petra Liebing kleine Tollpausen ein. Jetzt können die Hunde auch ausreichend Wasser schlecken, das ihnen die Hundeführer mitgebracht haben. Bei den hohen Abendtemperaturen ein absolutes Muss. Mit Rücksicht auf das warme Wetter wird der Übungs-abend gekürzt, vorher wird aber noch das Apportieren geübt. Ein etwa 20 cm langer wurstähnlicher Leinensack wird den Welpen in den Fang- das Maul gelegt. Gewöhnung ist hier die Maxime – nicht mit Gewalt wird hier geübt. Bis zur Jagdbrauchbarkeitsprüfung ist aber noch ein langer Weg. Hundehalter und Welpen haben noch eine ganze Menge Arbeit vor sich für das spätere Jagdgebrauchshundleben.

bri, Axel Mewes, 02.06.2015, 09:14
Redakteure CON

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