Ausgezeichnet: TSV macht sich Fit für die Zukunft

Joachim Brandt vom Regionssportbund, Projektleiter Dirk Weidelhofer, Frank Glaubitz von Avacon, Kerstin Beckmann vom TSV, Bürgermeister Marc Lahmann, Klaus-Jürgen Dallmann vom TSV und Gernot Dreyer vom TSV freuen sich über die Plakette.

Barsinghausen. 

Im Rahmen des Projekts „VEREINt Energie sparen“ wurde der TSV Barsinghausen für das Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet. Hierfür wurden der erste Vorsitzende Klaus-Jürgen Dallmann und die zweite Vorsitzende Kerstin Beckmann von Avacon-Vertreter Frank Glaubitz und Dirk Weidelhofer vom Landessportbund Niedersachsen dem Verein die VEREINt Energie sparen“- Plakette für die erfolgreiche Umsetzung energetischer Maßnahmen an dem Vereinsgebäude überreicht. Das von Avacon und dem LSB initiierte Projekt zeichnete erstmals einen Verein in der Region aus. "Sport ist wichtig für die Kommunen und ich bin stolz, dass ein Verein aus meiner Heimatstadt hierfür ausgezeichnet wird", freute sich Glaubitz. Zudem solle die Plakette ein Anreiz sein, weiter nach Energiesparmöglichkeiten zu suchen. "Die Ziele sind, die Kosten zu senken und etwas für unser Klima zu tun", so Glaubitz.

Mit dem Projekt „VEREINt Energie sparen“ hat der TSV eine Energieberatung für das Vereinsgebäude erhalten. Als energiesparende Maßnahme aus den Vorschlägen der Beratung, wurde die Beleuchtungstechnik der Gymnastikhalle auf LED umgestellt. Die Aktion „VEREINt Energie sparen“ ist ein Angebot der Kooperationspartner LandesSportBund Niedersachsen e.V. und Avacon AG. Bei der Energieberatung erstellen Fachberater eine Verbrauchsanalyse. Diese berücksichtigt den Zustand der Sportstätte, den Energiebedarf und die eingesetzten Energieträger. In einem abschließenden Orientierungsbericht stehen konkrete Tipps und Hinweise, wie die Vereine ihren Energieverbrauch senken können. Ziel ist die nachhaltige Förderung von Sportvereinen bei der Modernisierung ihrer Sportstätten und damit eine verbesserte Klimabilanz. Einfach in jeder Hinsicht vorbildlich. Dabei sinken die Energiekosten langfristig und es bleibt mehr Geld in der Vereinskasse für andere Projekte und Vorhaben. Ein Drittel der angefallenen Kosten wurden durch das Projekt gefördert. "Insgesamt haben wir 70 Glühbirnen in LED-Lampen ausgetauscht. Dies geschah alles in Eigenarbeit", betonte Dallmann stolz. Mit dem Ergebnis ist der Verein zufrieden. "Es ist deutlich heller in der Sporthalle, den Fluren, den Umkleiden und den Geschäftsräumen geworden", freute sich auch Kerstin Beckmann.

cms, 06.10.2016, 14:34
Redakteure CON

Kommentare

Die Kritische - , 07.10.16 08:06:
Einerseits ist es sehr gut, daß der Austausch der Glühbirnen vorgenommen wurde und der Verein das eingesparte Geld für andere Projekte einsetzen kann. Andererseits ist es traurig, daß der Vorstand eine "Energieberatung" in Anspruch nehmen mußte: Glühbirnen sind schon lange out. Sparen die Vorstandsmitglieder privat keine Energiekosten ein?

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