Bergleute feiern ihre Schutzheilige

Wilhelm Abholz-Wonigeit feuerte die „kleine Barbara“ ab.

Barsinghausen. 

Mit drei Böllerschüssen aus der „kleinen Barbara“ und dem Läuten der Schachtglocke wurde die traditionelle Barbarafeier des Fördervereins Besucherbergwerk in der Waschkaue II eröffnet. Diese Feierstunde ist nach der Schutzheiligen der Bergleute Barbara von Nikomedien benannt und findet traditionell am 4. Dezember statt. Der Legende nach lebte die Heilige Barbara Ende des 3. Jahrhunderts. Und ließ sich heimlich gegen den Willen ihres Vaters als Christin taufen, woraufhin sie in einen Turm eingesperrt wurde. Doch Barbara konnte fliehen und fand Schutz bei den Bergleuten und gilt seit dem als ihre Schutzheilige. Im Rahmen der Feierlichkeit wurde diese Legende durch Pfarrer Christoph Paschek von der katholischen St. Barbara-Gemeinde und Dieter Krafft vom Förderverein den Besuchern näher gebracht. Die Vorsitzende des Fördervereins Britta A. Sander begrüßte vorab die Gäste und wünschte allen einen schönen Nachmittag, bei dem es natürlich unter anderem auch darum ging, einen gemütlichen „Klönschnack“ zu halten und gemeinsam mit Gleichgesinnten diese Feierstunde zu begehen. Am Ende der Veranstaltung erhielten die Gäste, wie es Tradition ist, Barbarazweige und nahmen die Möglichkeit wahr einen Klosterstollen, das Buch „Die Deister-Kohlepfade“ oder das Barsinghäuser Schlagwetter, einen Kräuterlikör, zu erwerben.

krü, 04.12.2016, 18:08
Redakteure CON

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