DFB Pokal: 1. FC Germania verliert gegen die TSG Hoffenheim

Barsinghausen. 

Das Spiel des 1. FC Germania Egestorf-Langreder gegen die TSG Hoffenheim im DFB Pokal läuft seit wenigen Minuten. Die Stimmung unter den Germania-Fans ist ausgezeichnet.

Update 16 Uhr:

Germania liegt früh zurück. In der 6. Minute verfehlt eine Bogenlampe von Sebastian Rudy nur knapp das Tor. Dann ging es Schlag auf Schlag. Fabian Schär und Rudy bringen die Gäste in der 17. Minute und nur wenige Minuten später mit  2:0 in Führung.

Update:

 

Halbzeit im August-Wenzel-Stadion und beim Gang in die Kabinen ist die Partie beim Stand von 4:0 für Hoffenheim praktisch entschieden.

Dabei hatte sich Germania nach dem schnellen 0:2-Rückstand eindrucksvoll zurückgemeldet. Sebastian Baar setzte sich am linken Flügel durch und Christoph Beismann mustergültig in Szene. Germanias Torjäger steht völlig frei vor Oliver Baumann im TSG-Tor, setzt den Ball aber Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (24.).

Die Gäste dagegen eiskalt. Andrej Kramaric schiebt den Ball nach einer feinen Einzelleistung an Markus Straten-Wolf im FC-Tor vorbei (30.) und nur 60 Sekunden später taucht auch Marc Uth frei vor Germanias Schlussmann auf und erhöht auf 4:0 (31.).

In der 45. Minute nochmal ein Versuch von Germania. Der Schuss von Joshua Siegert ist aber kein Problem für Baumann. Dann ist Pause.

Update 17.32:

Das Spiel ist aus. der 1. FC Germania hat deutlich 0:6 gegen die TSG Hoffenheim verloren.

 

Trotz des klaren Ergebnisses zur Pause wurde die Partie noch ein packendes Fußballspiel und Markus Straten-Wolf wird zum Turm in der Abwehrschlacht. Tosender Jubel von der Tribüne, als er den Elfmeter von Marc Uth (51.) pariert. Auch Karamaric (52.) und TSG-Neuzugang Sandro Wagner (53.) scheitern. Es wird emotionaler auf dem Feld. Mirko Dismer und Wagner geraten aneinander (55.) – Gelb für beide. Dann Pech für die Gastgeber. Sebastian Baar trifft mit einem Heber über Baumann nur die Latte. Auch auf den Rängen wird es hitziger, denn die Hoffenheimer zünden Pyros.

Straten-Wolf ist davon unbeeindruckt und bringt vor allem Hoffenheims Neuzugang Sandro Wagner zur Verzweiflung. Gegen den Hoppelball von Karamaric, der das Leder nicht richtig grifft, ist der Schlussmann allerdings chancenlos – 0:5 (81.) Sekunde vor dem Abpfiff macht Wagner der kurz vorher von Marek Waldschmidt getunnelt wurde doch noch sein Tor zum 6:0-Endstand.

Die Egestorfer werden von ihren Fans trotzdem mit viel Beifall verabschiedet. Diesen Tag wird so schnell keiner vergessen.

Stimmen:

Marek Waldschmidt (Germania): In der 1. Halbzeit hat uns der Mut gefehlt. Nach dem Wechsel hatten wir ein paar gute Kontersituationen. Obwohl jeder damit gerechnet hat, dass wir verlieren, haben wir das Spiel genossen. Schön, dass so viele Fans Stimmung gemacht haben. Zu meiner Szene mit Sandro Wagner: Ich hätte zur Ecke klären oder ihn tunneln können. Da habe ich ihn getunnelt (lacht).

Sebastian Baar (Germania): In der ersten Hälfte sind wir nur hinterhergelaufen. Es hat trotzdem vor der Kulisse riesig Spaß gemacht. Den Tagt werde ich nie vergessen.

Andreas Nikolai (Germania-Vize):  Es war viel Arbeit, aber wir hatten ein tolles Team. Alle Hoffenheimer waren nett nur das Ergebnis leider nicht so schön für uns. Die Mannschaft hätte es jetzt verdient, dass auch in der Liga mehr Fans kommen.

Jan Zimmermann (Trainer Germania): Vor der Pause war es ein Klassenunterschied. Dann haben wir es geschafft, dass es ein richtiges Spiel wurde. Schade, dass uns nicht der Ehrentreffer gelungen ist.

Julian Nagelsmann (Trainer Hoffenheim): Gratulation an Egestorf zu einer tollen Organisation. Es war eine Freude für uns. Wir hätten höher gewinnen müssen und mit unserem Abwehrverhalten war ich nicht zufrieden – unter dem Strich war es aber ein toller Tag.

 

 

bri, Foto: uw, 1. FC Germania, 21.08.2016, 15:40
Redakteure CON

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