Erlebnisreiche Woche für Jugendwerkstatt

Barsinghausen / Hohegeiß. 

Zehn Teilnehmer aus acht Nationen der LABORA Jugendwerkstatt in Barsinghausen haben zusammen mit drei Betreuern vom 20. Juni bis 24. Juni eine arbeits- und erlebnisreiche Woche im Haus Berlin in Hohegeiß verbracht.

Im Oktober 2008 ist das ehemalige Schulland- und Jugendheim des Landkreises Hildesheim „Haus Berlin" in Hohegeiß " in die Trägerschaft der Betriebsgesellschaft Jugendeinrichtungen gemeinnützige GmbH übergegangen. Diese setzt sich zusammen aus dem Peiner Bildungsträger Labora und dem Landkreis Hildesheim, welche zu je 50 Prozent Gesellschafter der Betriebsgesellschaft sind.

Zunächst stand die Gartenarbeit im Mittelpunkt. Von den Teilnehmern aus Syrien, Algerien, Albanien, Serbien, Polen, der Elfenbeinküste, Pakistan und Deutschland wurden Beete gepflegt, Büsche und Hecken gestutzt, Bäume „geschubst“, Neuanpflanzungen vorgenommen, Rasen gemäht und vieles mehr.

Die Verständigung verlief über viele unterschiedliche Sprachen und Zeichen, letztlich kam doch immer das gewünschte Ergebnis heraus. Die Teilnehmer haben mit sehr viel Spaß, Einsatzbereitschaft, Fleiß und Schweiß die Arbeiten ausgeführt. Auch dank der guten Verpflegung des Teams vom Haus Berlin konnten alle Aufgaben in rasanter Zeit erledigt werden.

In den Abendstunden waren das hauseigene Schwimmbad, die Sporthalle, der Billardtisch sowie der Kicker und die Tischtennisplatten heißbegehrt. Ab Mittwochmittag stand nach getaner Arbeit der Spaß im Harz an erster Stelle. Dank einer freundlichen Spende der Stadtsparkasse Barsinghausen konnte das Freizeitprogramm abwechslungsreich gestaltet werden. Mit einer Seilbahn ging es auf über 900 Metern auf den Wurmberg bei Braunlage. Die Abfahrt erfolge auf Monsterrollern. Über 400 Höhenmeter ging es fast fünf Kilometer auf einer eigens präparierten Piste nach unten. Die Geschwindigkeit konnte von jedem bestimmt werden, bis auf einen kleinen Sturz sind alle heil angekommen.

Am nächsten Tag stand bei großer Hitze der Besuch der Baumannshöhle auf dem Plan. Während der einstündigen Führung bei acht Grad gab es viel zu sehen und zu entdecken. Zurück in der Sonne ging es weiter zu der Roßtrappe und der Rappbodetalsperre. Für die Teilnehmer waren die Tage ein großes Erlebnis und Abenteuer. Sie haben über Sprach- und Religionsgrenzen hinweg gearbeitet, gelacht und sehr viel Spaß gehabt.

red, 27.06.2016, 15:32
Redakteure CON

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