Generalistische Pflegeausbildung: Matthiesen begrüßt breite Mehrheit

Bereits im Januar hatten die Vertreter von ambulanten Pflegediensten und stationären Einrichtungen aus Barsinghausen und Gehrden beim 3. Pflegegipfel mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Max Matthiesen über das geplante Gesetz diskutiert.

Barsinghausen / Gehrden. 

Der örtliche Landtagsabgeordnete und CDA-Landesvorsitzende Dr. Max Matthiesen begrüßt es, dass es im niedersächsischen Landtag eine breite Mehrheit für eine rasche Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung gibt.

„Das neue Pflegeberufe-Gesetz soll die Berufe der Kranken-; Alten- und Kinderkrankenpflege zusammenführen. Und auch wenn inzwischen die Gegner der geplanten generalistischen Pflegeausbildung massiv mobilisieren: sie bleibt richtig und sollte noch in dieser Legislaturperiode des Bundestages eingeführt werden,“ so Max Matthiesen.

Deshalb sei es sehr zu begrüßen, dass auch Rot-Grün jetzt auf die Linie der CDU-Landtagfraktion eingeschwenkt sei und einen entsprechenden Entschließungsantrag unterstützt habe.

Matthiesen weiter: „Die generalistische Pflegeausbildung muss jetzt eingeführt werden! Die Pflegelandschaft befindet sich im Umbruch. Die Quintessenz der Erkenntnisse mit Blick auf diese Entwicklung ist es, die einzelne Pflegekraft aufgrund ihrer generalistischen Ausbildung künftig noch viel stärker übergreifend einsetzbar zu machen: im Krankenhaus, im Altenpflegeheim, in der ambulanten Kranken- und Altenpflege und in der Kinderkrankenpflege.“

Entscheidende Vorteile des neuen Ausbildungssystems seien vielfältigere berufliche Möglichkeiten, bessere Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten, eine zukünftige tarifliche Bezahlung für Altenpflege-Azubis und das Erschließen neuer Zielgruppen durch eine ergänzende hochschulische Pflegeausbildung.

Matthiesen hofft nun auf eine schnelle Umsetzung, damit auch die Pflegebedürftigen in seinem Wahlkreis Barsinghausen, Gehrden und Seelze möglichst rasch von diesem Systemwechsel profitieren.

red, 01.10.2016, 05:32
Redakteure CON

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