ICE-Trassenplaung noch ergebnisoffen

v.l.: Die Abgeordneten Maik Beermann, Staatssekretär Enak Ferlemann, Staatssekretärin Maria Flachsbarth, den Wunstorfer Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt und Hendrik Hoppenstedt

Barsinghausen / Wunstorf. 

Auf Einladung der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Hendrik Hoppenstedt, Maik Beermann und Dr. Maria Flachsbarth stand gestern der Parlamentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium, Enak Ferlemann, betroffenen Bürgermeistern, Ortsbürgermeister und Vertretern der Bürgerinitiativen aus den jeweiligen Wahlkreisen zu einer Diskussion in der Abtei in Wunstorf zur Verfügung. Für Barsinghausen war Bügermeister Marc Lahmann anwesend. In einer lebhaften Debatte stellte Ferlemann klar, dass die zurzeit diskutierte Streckenführung der ICE Trasse Hannover – Bielefeld lediglich eine Skizze ohne jegliche verbindliche Planung sei. Nach Auswertung der bundesweit über 40.000 Eingaben an das Ministerium soll bis Ende Juli das Kabinett den Bundesverkehrswegeplan – und damit auch Aus- und/oder Neubau des Schienenwegs HannoverBielefeld - beschließen. Der Deutsche Bundestag berät und entscheidet bis Ende 2016. Mittels Dialogforen soll dann das Planfeststellungsverfahren öffentlich begleitet und der konkrete Trassenverlauf festgelegt werden. Ferlemann führte weiter aus, dass zurzeit auch geprüft werde, ob nicht eine Trassenführung parallel zur A2 oder zum Mittellandkanal sinnvoll sei. Er gehe aber davon aus, dass es bei der Trassenführung auf jeden Fall zu einer Kombination aus Ausbau und Neubau kommen werde. Flachsbarth bemerkte: „Ich freue mich, dass Staatssekretär Ferlemann eine ergebnisoffene Überprüfung aller Varianten unter Einbeziehung der Öffentlichkeit zugesagt hat. So ist gewährleistet, dass alle hierzu eingereichten Einwendungen der betroffenen Bürger Berücksichtigung finden.“ 

red, 01.07.2016, 10:52
Redakteure CON

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