Lehrschwimmbecken: Trägerverein braucht Planungssicherheit

Barsinghausen. 

Bis Ende 2017 hat der Trägerverein Lehrschwimmbecken Adolf-Grimme-Schule die Betriebsführung des Bades übernommen. Nach der Hälfte der Projektzeit macht sich der Verein Gedanken über die Zeit danach. „Der Vorstand hat während der Jahreshauptversammlung deutlich den Auftrag bekommen, mit Politik und Verwaltung zu besprechen, ob ein Betrieb auch danach weiter möglich ist“, sagte Wolfgang Meier, Vorsitzender des Trägervereins. Und so wurden die Politiker der Ratsfraktionen zu einem offenen Austausch eingeladen und der SPD-Vorsitzende Reinhard Dobelmann, der CDU-Fraktionsvorsitzende Roland Zieseniß, Grünen-Ratsherr Andreas Hartig, FDP-Vorsitzender Fred Wellhausen und Kerstin Beckmann von der Wählergemeinschaft „Aktiv für Barsinghausen“ ließen sich die Situation vorstellen. „Wir müssen wissen, ob es ab 2018 eine Zukunft für das Bad gibt“, betonte Meier. So ist fraglich, ob die Stadt sich finanziell an der Unterhaltung des Bades beteiligen würde, wenn der derzeitige Hauptsponsor seine Unterstützung zum Ende der dreijährigen Projektzeit beendet. Außerdem sind laut Trägerverein energiesparende Investitionen nötig, um das Bad erfolgreich weiter zu betreiben. „Diese hohen Kosten lohnen jedoch nur, wenn das Bad ab 2018 mindestens fünf weitere Jahre betrieben wird“, erklärte Meier. Nach einer aktuellen Finanzplanung würde das Defizit im Fünfjahresdurchschnitt bei rund 10.000 Euro pro Jahr liegen – wenn der Hauptsponsor den Trägerverein nicht weiter unterstützt und in 2018 und 2019 insgesamt rund 27.000 Euro für neue Beleuchtung, Warmwasseraufbereitung, Filteranlage, Änderung der Regelung und eine Chlordosieranlage investiert wurden.

bri, 08.06.2016, 21:33
Redakteure CON

Kommentare

Keine Kommentare

Benutzeranmeldung

Zum Kommentieren bitte anmelden
Anmelden

Kennwort vergessen?