LTS: Gymnasiales Angebot ist erst einmal vom Tisch

Friedhelm Farin, kommissarischer Leiter der Lisa-Tetzner-Oberschule, konnte nicht die Mehrheit der Politiker von seinem Antrag überzeugen.

Barsinghausen. 

Der kommissarische Leiter der Lisa-Tetzner-Oberschule (LTS), Friedhelm Farin, hat den Antrag auf Einrichtung eines gymnasialen Angebots (CON berichtete) zurückgezogen. Grund war kein plötzlicher Sinneswandel, sondern die größtenteils ablehnende Haltung der Mitglieder des Schulausschusses. Farin musste nach einer längeren Diskussion während der Sitzung des Schulausschusses damit rechnen, dass der Antrag abgelehnt werden würde.

Die Mehrheit der Politiker war nicht Farins Äußerungen zu dem geplanten Angebot und den von ihm vorgelegten voraussichtlichen Schülerzahlen gefolgt, die belegen sollten, dass sich das gymnasiale Angebot der LTS nicht negativ auf die Schülerzahlen der KGS Goetheschule niederschlagen würden.

Die CDU sah laut Gerald Schroth den Antrag kritisch, weil die Schülerzahlen immer noch sinken und Bernhard Klockow stellte fest, dass die LTS keine neuen Argumente für das gymnasiale Angebot vorgebracht habe. „Deshalb will ich die Diskussion kurz halten. Ich bin dagegen“, sagte er. Die Grünen hätten laut Susanne Held noch Beratungsbedarf gehabt und auch SPD-Ratsherr Günter Gottschalk merkte an, dass er noch keine Entscheidung treffen könne.

Zuvor hatten Silvia Bethe, Leiterin des Hannah-Arendt-Gymnasiums, und Diana Frenkel, Leiterin der Gymnasialzweig an der KGS Goetheschule den Politikern geraten, dem Antrag der LTS nicht zuzustimmen.

bri, 18.11.2016, 10:12
Redakteure CON

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