Mehr Sauberkeit und Spielgeräte für die Nordstadt gefordert

Barsinghausen. 

Nach ihrem Besuch auf der sogenannten Küchentischtour in der Goethestraße vor rund zwei Wochen war die SPD-Barsinghausen heute zum zweiten Mal dort, um auf Probleme aufmerksam zu machen, die an den Ortsverband der Sozialdemokraten herangetragen worden sind. Junge Mütter haben beim letzten Besuch dort kritisiert, dass es keinen Spielplatz gibt und auch ansonsten dort ein Mangel an Spielgeräten herrscht. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende, Reinhard Dobelmann erinnerte daran, dass der geplante Stadtteilpark mit angegliederter Skater-Anlange schon seit Jahren nicht realisiert wird und daher nun dieser Mangel an geeigneten Spielmöglichkeiten herrscht. „Da muss was passieren und wir müssen dort in der Verwaltung mal etwas Druck machen“, sagte Dobelmann während eines Ortstermins. Weiterhin würden im Bereich der Goethestraße abgemeldete Autos die Parkplätze blockieren und immer wieder Lkw die Straße als Parkplatz nutzen. Laut Pastor Friedhelm Feldkamp, der für die SPD im kommenden Wahlkampf kandidiert, stört das die Lebensqualität in der Nordstadt gewaltig. Laut Peter Messing von der SPD würde unter anderem eine Beschränkung der Lkw auf bis maximal 7,5 Tonnen schon Abhilfe bringen. Das massivste Problem stellt allerdings die mangelnde Sauberkeit da. Laut Dobelmann wurde dieses Thema im Übrigen schon von sehr vielen Bürgern im gesamten Stadtgebiet während der Küchentischtour angesprochen. So auch von Ludwig Mast, der im Bereich der Straße „Am Buchhorn“ wohnt. Schon seit Jahren steht er im Kontakt mit der Stadt und moniert die fehlende Sauberkeit in der Nähe des Bahndamms. Weder der zuständige Anwohner noch die Stadt kommen laut Mast ihren Pflichten der Reinigung und dem Rückschnitt des mit Pflanzen überwucherten Gehwegs nach. Laut Dobelmann ist eine Veränderung innerhalb der Stadt bezüglich des Beschwerdemanagements dringend notwendig.

krü, 28.07.2016, 23:37
Redakteure CON

Kommentare

FrankMues - , 31.07.16 10:16:
Sehr geehrte Redaktion,
zum Artikel “SPD stellt Anregungen zum Quartier Göthestrasse voe” möchte ich folgendes kommentieren:

Typisch SPD. Es ist wieder Wohlkampf und Herr Dobelmann kritisiert Verwaltung und Bürgermeister, die immer an allem Schuld sind. Jetzt wird von "Druck machen" geredet, obwohl die SPD eigentlich nur für das "auf die Bremse treten" bekannt ist. Eigene Versäumnisse werden verschwiegen und man verspricht das blaue vom Himmel. Das die SPD den Skaterpark ursprünglich unbedingt nach “Klein Basche” verlegen wollte, und dadurch lange Zeit die Planungen verzögert wurden, wird hier nicht mehr erwähnt. Die schon immer recht kleine Skaterszene ist dadurch nahezu verschwunden. Die Frage, ob deshalb ein Skaterpark überhaupt noch Sinn macht, sollte man zumindest mal stellen.
mit der Bitte um Veröffentlichung
Frank Mues
Barsinghausen

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