Nach 39 Jahren nimmt Heidrun Otto Abschied

Rektorin Heidrun Otto (links) erhält ihre Entlassungsurkunde von Dezernentin Ulrike Rehn.Der Stedlerchor sang ein Abschiedlied für die scheidende Rektorin.

Barsinghausen. 

Nach 39 Berufsjahren wurde Heidrun Otto, Rektorin der Wilhelm-Stedler-Schule, in den Ruhestand verabschiedet. An der Feier nahmen nicht nur das Kollegium der WSS teil – auch Kollegen anderer Barsinghäuser Schulen, Weggefährten, Vertreter der Verwaltung und Freunde waren anwesend. Natürlich fehlte auch der Stedlerchor nicht, der ein eigens für Heidrun Otto umgetextetes Lied sang.  „1961 bin ich in die Wilhelm-Stedler-Schule eingeschult worden, 2016 werde ich in der Wilhelm-Stedler-Schule verabschiedet und ich muss feststellen, dass mir vieles in diesem Gebäude noch aus meiner eigenen Schulzeit bekannt ist. Das finde ich bedenklich“, erklärte Heidrun Otto in ihrer Rede. Fachdienstleiter Axel Heyerhorst erinnerte daran, dass die Verwaltung es ihr mit dem Schulgebäude nicht leicht gemacht habe. „Sie haben sich immer wieder dafür eingesetzt, dass investiert wurde“, sagte er. Dabei habe sie manches Mal Ausdauer beweisen müssen, sei es beim Anbau von Sonnenschutz oder bei der Sanierung der übel riechenden Toiletten.

Ulrike Rehn, Dezernentin der Landesschulbehörde, attestierte Heidrun Otto großes Engagement. „Sie haben die Entwicklung der Wilhelm-Stedler-Schule wesentlich mitgeprägt“, stellte sie fest. Insgesamt habe es in den 39 Berufsjahren viel Abwechslung gegeben. Heidrun Otto startete am 1. August 1977 an der Realschule in Steinhude in den Schuldienst. 1980 wechselte sie zur Hauptschule Badenstedt, wo sie 15 Jahre unterrichtete. Den anschließenden Wechsel an die Adolf-Grimme-Schule in Barsinghausen bezeichnete sie als Sprung ins eiskalte Wasser. „Jahrelang hatte ich es mit Jugendliche zu tun und nun standen plötzlich kleine Kinder vor mir“, erklärte sie. Sechs Jahre blieb sie an der Grundschule am Langenäcker, davon zwei als Konrektorin, dann wechselte sie an die Wilhelm-Stedler-Schule. Besonders angenehm empfand sie die Treffen mit den Leitern der übrigen Grundschulen sowie die Schulleiterrunde aller Barsinghäuser Schulen. „Der Austausch war immer konstruktiv“, betonte sie.

bri, 20.06.2016, 16:05
Redakteure CON

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