Rau-Stipendium: Zurück zu den Wurzeln

Barsinghausen. 

Die drei israelischen Austauschschüler Gabriella Khasidi aus Jerusalem, Areen Khalaily aus Sakhrin und Tomer Bein aus Haifa besuchen noch bis Samstag das Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG) in Barsinghausen. Die Unterbringung erfolgt bei Familien der Schüler in der Deisterstadt. Daran anschließend geht es zu einer gemeinsamen Exkursion nach Berlin

Bürgermeister Marc Lahmann freute sich bei einem Besuch im Rathaus, sie begrüßen zu dürfen und dass das HAG weiterhin an dem Johannes-Rau-Stipendium teilnimmt. Schulleiterin Silvia Bethe erklärte, dass es nur zwei Schulen in Niedersachsen gäbe - und sogar nur zehn Schulen in Deutschland, die diese Ehre erfahren dürften. Ein ausgewählter Kreis von nur 20 Schülern kommen über das Johannes-Rau-Stipendium nach Deutschland. Ein Gegenbesuch wird über das Stipendium nicht abgedeckt, müsste privat organisiert und finanziert werden.

Die Austauschschüler freuen sich, in Deutschland zu sein: "Es gibt viele Unterschiede zu Israel in der Landschaft - aber auch im Schulbetrieb", erklärten sie. Ziel des Stipendiums ist es, andere Kulturen und Menschen kennenzulernen. Für Tomer Bein ist der Besuch ein Stück "zurück zu den Wurzeln": sein Ur-Ur-Großvater stammt aus Bayern.

red, 18.10.2016, 14:18
Redakteure CON

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