Robra: "Ich gehe mit einem Gefühl der Dankbarkeit"

Geschenke und viel Lob gab es für den Ersten Stadtrat Dr. Georg Robra zum Abschied. Von links Andreas Hartig, Bürgermeister Marc Lahmann, Peter Messing, Dr. Georg Robra, Bernhard Klockow, Tobias Fischer, Dr. Roland Zieseniß und Stadtbrandmeister Dieter Engelke.

Barsinghausen. 

Zwölf Tage ist er noch in Barsinghausen, doch heute wurde der Erste Stadtrat Dr. Georg Robra offiziell verabschiedet. „Auch wenn wir die Entscheidung verstehen, sind wir traurig“, sagte Bürgermeister Marc Lahmann. Er lobte die Arbeit Robras, der seine Aufgaben immer bürgernah wahrgenommen habe. „Durch deine offene Art und das Zugehen auf die Beteiligten ist es dir immer wieder gelungen Probleme zu meistern“, sagte Lahmann. In die Amtszeit von rund 19 Monaten sind unter anderem die Flüchtlingssituation, die Kitasituation mit fehlenden Plätzen sowie dem Streik und der Feuerwehrbereich gefallen. „Zusammen mit deinem Team hast du eine sehr gute Arbeit geleistet“, betonte Lahmann. Auch Baudirektor Tobias Fischer, der zusammen mit dem Bürgermeister und dem Ersten stadtrat zum Verwaltungsvorstand gehört, fand nur lobende Worte. „Im kollegialen Miteinander bist du ein Volltreffer gewesen“, sagte er. Auch die unterschiedliche Perspektive der Drei auf die Dinge sei gut gewesen.

Die Fraktionsvorsitzenden Peter Messing (SPD), Dr. Roland Zieseniß (CDU) und Bernhard Klockow (FDP) sowie der stellvertretende Bürgermeister Andreas Hartin (Grüne) sprachen von einer angenehmen Zusammenarbeit mit Robra. Besonders hoben sie sein offenes Zugehen auf die Parteien, aber auch Vereine hervor. „Du hast sofort begonnen, dich um Sachverhalte zu kümmern“, stellte Stadtbrandmeister Dieter Engelke fest. Dabei sei Robra auch an feuerwehrinternen Angelegenheiten interessiert gewesen.

Georg Robra bedankte sich für das viele Lob, machte aber auch klar: „Das ist keine Soloveranstaltung, sondern wir müssen als Mannschaft funktionieren“. Die Arbeit im Dreier-Team an der Verwaltungsspitze sei gut gewesen und auch mit den Parteien habe die Zusammenarbeit geklappt. „Wir sind nicht immer einer Meinung gewesen, aber wir haben auf die Sache geguckt und nach Lösungen gesucht“, sagte er. Die Bandbreite in seinem Dezernat sei sehr groß. Geholfen habe ihm der enge Kontakt mit den Bürgern. „Wir sind in vielen Themenbereichen tätig“, betonte er. Auch die Feuerwehr gehöre dazu. „Sie ist in dieser Stadt so maßgeblich wie kein anderes Ehrenamt“, stellte er fest. Es sei eine interessante, erfahrungsreiche Zeit gewesen. „Ich gehe mit einem umfassenden Gefühl der Dankbarkeit“, bekannte Robra.

Die Stelle des Ersten Stadtrates wird ab dem 24. September bis 18. Oktober ausgeschrieben. Wie bereits bei der Letzten Ausschreibung ist eine Personalberatungsfirma beauftragt worden, eine Vorauswahl der geeignetsten Bewerber zu treffen.

bri, 15.09.2016, 15:36
Redakteure CON

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