Schüler lassen eigene Version des Kunstwerks „Bodenprobe“ entstehen

Erst waren die Schülerinnen und Schüler auf dem Gelände der ehemaligen Krawattenfabrik kreativ tätig ........ bevor das Kunstwerk dann vor dem Gebäude platziert wurde.Von links: Dorothea Welzel und Friedrich Holtiegel vom Barsinghäuser Kunstverein freuen sich, dass die Bert-Brecht-Schule (vertreten durch Kunstfachleiterin Lisa Lohmann) dem Kunstverein beitritt.

Barsinghausen. 

Auf dem Gelände der ehemaligen Barsinghäuser Krawattenfabrik an der Egestorfer Straße setzt sich der Barsinghäuser Kunstverein dafür ein, hier die „Kulturfabrik Krawatte“ zu eröffnen. Dort sind dann unter anderem Kunstausstellungen geplant, die zur Zeit - ein paar Schritte weiter - im „Raum für Kunst“ gezeigt werden.

Das Gelände wird auch jetzt schon für kreatives Werken genutzt: Heute waren Schülerinnen und Schüler vor Ort, um mit Unterstützung von Sabine König-Spata von der Kunstschule Noa-Noa an einem Vermittlungs-Workshop zu arbeiten. „Wir kooperieren mit allen elf Barsinghäuser Schulen, die jeweiligen Aktionen beziehen sich grundsätzlich auf aktuelle Kunstprojekte“, erläutert Dorothea Welzel vom Kunstverein Barsinghausen. Vorsitzender Friedrich Holtiegel ergänzt: „Die Schüler und Schülerinnen haben sich diesmal an Susken Rosenthals Kunstwerk „Bodenprobe“ orientiert, das zur Zeit im Rahmen des Landschaftskunstprojektes „IntraRegionale“ auf dem ehemaligen Zechengelände zu sehen ist“. Letzte Woche hatte sich bereits die Klasse 4a der Ernst-Reuter-Grundschule künstlerisch betätigt, heute ließ die Klasse 5a der Bert-Brecht-Förderschule ihrer Fantasie freien Lauf. Das Ergebnis nahm heute Vormittag schon Form an: Vor dem Gebäude der Krawattenfabrik ist eine eigene „Bodenprobe“ entstanden - ähnlich wie beim Original bildet eine Bodenvertiefung das Gegenstück zu einem Kegel.

Ganz besonders freute sich der Vorstand des Barsinghäuser Kunstvereins, dass die Bert-Brecht-Förderschule als erste Schule dem Kunstverein beitritt. „Durch ihre künstlerische Arbeit können die Schüler das mitteilen, was sie vielleicht in Worten nicht ausdrücken können“, so Kunstfachleiterin Lisa Lohmann, die in Vertretung von Schulleiterin Sybille Wegner gekommen war. „Wir freuen uns natürlich sehr über diese weitere Wertschätzung und Unterstützung unserer Arbeit“, dankte Friedrich Holtiegel, der die Zusammenarbeit mit den Schülern sehr schätzt: „Kinder gehen ganz unbefangen mit Kunst um. Sie stellen ganz direkte Fragen zum Thema, bei deren Beantwortung auch wir Erwachsenen noch einiges lernen können.“

dom, 21.09.2016, 13:53
Redakteure CON

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