Traditioneller Sommeraufenthalt geht zu Ende

Lilli Bischoff, Vorsitzende der Kindernothilfe Ukraine e.V. hat es gemeinsam mit ihrem Team wieder vielen Kindern eine ausgelassene Zeit ermöglicht.

Friedrich von Oertzen feuerte gemeinsam mit den Kindern den Grill an.

Spiel und Spaß stand auf dem Programm.

Egestorf. 

Vier aufregende Wochen gehen für die 20 Kinder aus Barsinghausens ukrainischer Partnerstadt Kovel zu Ende. Beim großen Abschiedsfest, das nun schon zum 15. Mal bei den Gastgebern Friedrich und Angelika von Oertzen statt fand, konnten die Kinder noch einmal ausgelassen spielen. Schon seit vielen Jahren ermöglicht der Verein Kinderhilfe Ukraine Barsinghausen so vielen Kindern wie möglich den traditionellen Sommeraufenthalt am Deister. Lilli Bischoff, Vorsitzende der Kinderhilfe, begleitet dieses Projekt jedes Jahr mit viel Herzblut und betreut die Kinder gemeinsam mit den Gastfamilien aus Barsinghausen und der Umgebung. "Viele Kinder sind traumatisiert und haben ein Elternteil, einige auch beide Eltern, verloren", erläutert Friedrich von Oertzen die Situation der Gastkinder, "alle kommen aus schwierigen Verhältnissen." Gastfamilien werden immer dringend benötigt, um wieder mehr Kindern einen Aufenthalt in Barsinghausen zu ermöglichen, führt er weiter aus. In den vergangenen Wochen war wie immer ein umfangreiches Programm für die 18 Mädchen und zwei Jungs im Alter von acht bis dreizehn Jahren geplant. Es ging zum Serengetipark nach Hodenhagen, oder auch zum Minigolf spielen nach Bad Nenndorf. Heute Nachmittag hatte Bürgermeister Marc Lahmann die Kinder zum Eis essen eingeladen. Während des Eisessens hat der Zauberer und Geschäftsführer Masoud Zand für die Kinder gezaubert und sie mit seiner Magie verblüfft.

Doch das absolute Highlight war wie jedes Jahr das große Abschiedsfest bei Friedrich und Angelika von Oertzen in Egestorf. Es wurde gespielt, getobt und gelacht. Gemeinsam wurde Feuer gemacht um zu grillen, die Gasteltern sorgten für Salate und andere Leckereien. Für die Kinder sicherlich ein ganz besonderer Augenblick war die Übergabe der Geschenke. Der Rotary Club Bad Nenndorf sorgte wieder mit einer Spende von 1.000 Euro für neue Schuhe oder Kleidung. "Ich lege Wert darauf, dass es Dinge sind, die den Kinder gefallen", freut sich Friedrich von Oertzen, Gründungsmitglied des Rotary Clubs Bad Nenndorf, über glückliche Kinderaugen, "sie haben es sich alle selber ausgesucht." 

jög, 28.06.2016, 18:48
Redakteure CON

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