AfD kritisiert Alt-Parteien

AfD-Fraktionsvorsitzender Axel Brunner.

Gehrden. 

Es war die erste Ratssitzung für die Mitglieder der AfD-Fraktion und ihre Kritik ist deutlich: "Mit Bedauern mussten wir feststellen, dass in Gehrden die Alt-Parteien, insbesondere CDU und SPD, ein sehr inniges Verhältnis pflegen. Sämtliche Posten, Sitze und zu vergebenden Positionen waren schon im Vorfeld unter den Alt-Parteien abgesprochen und zugeschustert worden", heißt es in einem Schreiben der AfD.

Dass diese Parteien die Stadt Gehrden bereits an den finanziellen Abgrund gesteuert hätten, spiele im Rat der Stadt Gehrden keine Rolle. "Eine Kommune mit knapp 30 Millionen Euro Schulden bis zum heutigen Tag und einer Neuverschuldung um Millionen trotz einer Null-Zinspolitik spricht wohl für sich. Aber wie erwartet, gab es nur ein Abnicken und ein weiter so", stellt die AfD-Fraktion fest.

Schlichtweg undemokratisch hätten sich sich CDU und SPD bei den Anträgen der Grünen gezeigt. Die Grünen brachten zwei Anträge ein. Es ging um die erweiterte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Ratsarbeit und eine Ausdehnung der Redezeiten für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gehrden. "Diese wurde von CDU, SPD und FDP einstimmig abgelehnt. Nur die AfD hat den Vorschlägen der Grünen einstimmig zugestimmt", so die AfD.

Öffentliche Sitzungen des Rats und der Ausschüsse will der AfD Stadtverband Ronnenberg-Gehrden auf seiner künftigen Internetseite bekannt geben. 

bri / red, Foto: we, 03.11.2016, 23:27
Redakteure CON

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