Baubeginn für das Flüchtlingswohnheim am Bünteweg

Gehrden. 

Der Startschuss für den Neubau eines Flüchtlingswohnheimes am Bünteweg ist gefallen. Eine Baufirma hat jetzt mit den vorbereitenden Arbeiten für die Aufstellung der mobilen Wohneinheiten begonnen. Zuerst wurden die Außenabmessungen auf der Baustelle markiert. Danach wurde das Erdreich für die Streifenfundamente mit einem Kleinbagger ausgehoben. Die Fundamente sind jetzt gegossen. Die Aufstellung für die Wohneinheiten kann Anfang März erfolgen. Das künftige Flüchtlingswohnheim kann bis zu 70 Personen aufnehmen. Es werden separate Wohneinheiten eingerichtet, um in jedem Haushalt die Privatsphäre der Bewohner zu schützen. Die künftigen Bewohner werden auch Selbstversorger sein. Jeder Haushalt verfügt dazu über eine eigene Küche und ein eigenes Bad mit Toilette.

In Gehrden sind zurzeit dezentral 279 Personen in 89 Haushalten untergebracht. Nach der Zuweisungsquote soll Gehrden von 1. Januar bis zum 31. März 117 Personen aufnehmen. Davon sind bereits einige Flüchtlinge eingetroffen. Die aktuelle Restaufnahmequote liegt bei 82 Personen. Die Quote kann bis zum 31. März derzeit nicht erfüllt werden.

„Bislang hatten wir die Unterbringung der Flüchtlinge durch vielfältige Unterstützung und Angebote vom freien Wohnungsmarkt gut im Griff. Jetzt wird die Luft nach oben aber spürbar dünner“, erklärt Bürgermeister Cord Mittendorf. Er appelliert an alle Hauseigentümer, weiteren Wohnraum für die noch ankommenden Flüchtlinge für eine Anmietung durch die Stadt Gehrden anzubieten. Die Wohnungen werden von der Stadt Gehrden möbliert und nach dem Auszug der Flüchtlingsfamilie wieder in den Zustand zum Zeitpunkt der Übernahme renoviert.

we, 19.02.2016, 16:23
Redakteure CON

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