DorfHaus ist ein Projekt von Lenthern für Lenther

Ortsbürgermeister Jürgen Ermerling (links) und die Arbeitsgruppe Infrastruktur.Jürgen Ermerling und Architektin Melanie Schwarzien mit einem Modell vom DorfHaus Lenthe.Lenther im Gespräch über das ihr DorfHaus

Lenthe. 

Das war ein sehr guter und erfolgreicher Tag für Lenthe. So lautete jedenfalls die Bilanz von Ortsbürgermeister Jürgen Ermerling bei der Vorstellung des Projektes „DorfHaus Lenthe“. Mit über 150 interessierten Lenthern war die Informationsveranstaltung im alten Schafstall des Untergutes ausgezeichnet besucht.

Die Organisatoren hatten nicht mit einem derartigen großen Zulauf gerechnet. Beim Vortrag war der Schafstall drangvoll bis auf den letzten Platz besetzt. Jürgen Ermerling und seine Mitstreiter aus der Arbeitsgruppe Infrastruktur entschlossen sich, ihre Vorträge gleich in einem zweiten Durchgang zu wiederholen, um alle Interessenten zu informieren. Das DorfHaus stellt einen echten Mehrwert für Lenthe dar. Es soll ein Ort zum Einkaufen, Klönen und Kaffeetrinken werden, so das Ziel der Arbeitsgruppe. Jürgen Ermerling stellte die Idee und bisherigen Überlegungen vor (CON berichtete). Architektin Melanie Schwarzien konnte schon konkrete Modellentwürfe für das DorfHaus Lenthe zeigen. Joachim Müller-Blanck erläuterte das Finanzierungskonzept. Andreas Giesecke wies auf die Web-Site mit weiteren Informationen über das Internet für das ehrgeizige Projekt hin. Caroline Schlienkamp stellte die erforderliche Gründung einer Genossenschaft vor.

Nach diesen umfassenden Informationen sind die Lenther vom Erfolg ihres Projektes überzeugt. In bereitliegenden Listen trugen sich die Lenther für den Erwerb eines Genossenschaftsanteiles ein. Spontan wurden 75 Anteile im Wert von jeweils 250 Euro gezeichnet. Um die Finanzierung auf gesunde Füße zu stellen, ist die Zeichnung von insgesamt 130 Anteilen erforderlich. „Das DorfHaus ist ein Projekt von Lenthern für Lenther. Ohne sie geht es nicht“, so Ortsbürgermeister Jürgen Ermerling. Er ist zuversichtlich, dass die noch fehlenden Anteile an der Genossenschaft in einem absehbaren Zeitraum gezeichnet werden. Danach kann sofort mit der weiteren Planung und Umsetzung des Dorfprojektes begonnen werden. 

we, 31.10.2016, 09:12
Redakteure CON

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