Einstimmig: Rotdorne bleiben in der Gartenstraße

Gehrden. 

Die Rotdorne bleiben in der Gartenstraße. Dazu fasst der Ausschuss für Umwelt und Energie einen einstimmigen Beschluss. „Die Gartenstraße war schon immer durch markante Bäume gekennzeichnet. Die Rotdorne geben ein anderes Bild ab als säulenförmige Bäume in einem städtischen Einerlei“, sagte Eva Kiene-Stengel vom Bündnis90/Grüne. Stephan Schmidt (SPD) und Karl-Heinz Behre (CDU) sprachen sich für ihre Fraktionen ebenfalls für den Erhalt der traditionellen Rotdornbäume in der Gartenstraße aus.
 „Unter dem Kostenaspekt bedeuten neue Bäume einen geringen Pflegeaufwand“, räumte Kai-Magnus Paulsen (FDP) ein. Er ließ sich von seinen Ausschusskollegen aber letztlich überzeugen, auch für den Erhalt der Rotdorne zu stimmen.
Beschwerden von den Fahrern der Linienbusse über das eingeschränkte Lichtraumprofil durch die Rotdornkronen über den Fahrspuren liegen in letzter Zeit nicht so oft vor, räumte Umweltexperte Holger Spohr ein. In der Gartenstraße gibt es vielmehr ein anderes Problem. Häufiger werden die Außenspiegel an Fahrzeugen abgefahren, die in den Parkbuchten abgestellt sind. Der Begegnungsverkehr mit größeren Fahrzeugen in der "Spiegelgasse" bereitet Probleme. „Insgesamt müsste das komplette Straßenprofil mit Fahrbahnbreite, beidseitigen Parkbuchten und Fahrradwegen überarbeitet und neugestaltet werden“, so Spohr. Zuschussmittel können für eine Neugestaltung der Gartenstraße nicht beantragt werden, da sie nicht im festgelegten Bereich der Innenstadtsanierung liegt. „Vielleicht passiert etwas in zehn Jahren und es wird dann über die Neugestaltung der Gartenstraße bei entsprechender Finanzsituation diskutiert“, so Holger Spohr.

we, 18.08.2016, 12:12
Redakteure CON

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