Ditterke: Feuer in Tischlerei

Ditterke. 

Gegen 1.15 Uhr kam es heute Nacht in einem Gewerbeobjekt in Ditterke zu einem Brand. Die B65 ist gesperrt, der Verkehr wird hinter Everloh nach Leveste umgeleitet. Im Einsatz sind alle Feuerwehren der Stadt Gehrden sowie die Drehleiter der Feuerwehr Barsinghausen.

Es ist eine starke Rauchentwicklung - vermutlich aus einem Tischlerei-Betrieb - zu sehen. Daneben befindet sich ein weiterer Gewerbebetrieb. Die Feuerwehr kann die enorme Rachentwicklung noch nicht genau einordnen. Inzwischen wird die Tischlerei mit Hilfe der Drehleiter von oben gewässert.

Ein Regal zwischen Werkstatt und Verkaufsraum in der Tischlerei soll Ursprung des Feuers sein. Die Feuerwehr sichert von einer Brandschutztür aus zum Nebenbetrieb das zweite Gebäude.

Update 9.10 Uhr:

 

Durch hellen Feuerschein auf dem Dach einer Gewerbehalle wurde das Feuer in einem Tischlereibetrieb an der Bundesstraße im Ortsteil Ditterke entdeckt. Als schon kurze Zeit später die ersten Fahrzeuge der alarmierten Feuerwehren aus Ditterke und Gehrden am Einsatzort eintrafen, wurde aufgrund der weithin sichtbaren Flammen die Alarmstufe erhöht und neben der Drehleiter aus Barsinghausen auch drei weitere Ortsfeuerwehren aus dem nördlichen Stadtgebiet (Everloh, Northen, Lenthe) alarmiert. Den ersten vorgehenden Trupps quoll dichter und heißer Rauch aus der etwa 700 m² großen Halle entgegen, der auch aus Lüftungsöffnungen und Mauerritzen am Dach drang. Rauch und Hitze hatten sich durch einen Verbindungtrakt auch bis zu einem direkt angrenzenden Betrieb ausgebreitet.

Während Löschtrupps im Inneren der brennenden Halle gezielte Löschmaßnahmen mit Wasser aus mehreren Rohren vornahmen, löschte die Drehleiter die auf dem Dach brennenden Paneelen einer Photovoltaikanlage. Gleichzeitig drangen andere Einsatzkräfte durch den benachbarten Betrieb zum Gefahrenberech vor und verhinderten die Ausbreitung. Durch den schnellen und gezielten Löscheinsatz konnte der Brand auf einen Teilbereich der Tischlerei in der etwa 20 m x 35 m großen Halle begrenzt werden. Da im Innenangriff eine große Zahl von Trupps mit Atemschutzgeräten eingesetzt werden mussten, alarmierte die Einsatzleitung zwischenzeitlich noch die Ortsfeuerwehr Leveste und den Gerätewagen Atemschutz nach.

Um 02:17 Uhr war das Feuer aus. Für Nachlöscharbeiten musste eine Holzwand mit Hilfe einer speziellen Rettungssäge geöffnet und der Rauch durch Druckbelüftungsgeräte aus dem Brandobjekt geblasen werden. Das zuständige Energieversorgungsunternehmen schaltete den gesamten Gebäudekomplex stromlos und stellte auch die Gaszuführung zu einer Heizungsanlage ab. Nachdem alle betroffenen Gebäudeteile und Einrichtungsgegenstände mit Hilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert waren, konnte um der Einsatz zunächst um 04:11 Uhr beendet werden. Später waren noch zwei Brandnachschauen erforderlich, um versteckte Glutnester ausschließen zu können.

Während der Löscharbeiten war die Bundesstraße 65 über mehrere Stunden voll gesperrt. Personen wurden nicht verletzt. Über die Ursache der Feuers und die Schadenhöhe liegen noch keine Angaben vor.

Seitens der Feuerwehr waren 93 Einsatzkräfte vor Ort. Der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzt sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen.



jög / bri / hug / Peter-Albert Fricke, 14.08.2016, 01:20
Redakteure CON

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