Gehrdener Feuerwehr kommt kaum zur Ruhe

Gehrden. 

Nach den beiden Rauchmelder-Einsätzen gestern (wir haben berichtet), reißt die Einsatzserie der Feuerwehr Gehrden weiterhin nicht ab.

Um 16 Uhr gestern Nachmittag platzte beim Abladen neuer PKWs von einem Autotransporter ein Ölschlauch an der Hydraulikanlage des LKW. Etwa 50 Liter Hydrauliköl liefen auf die Fahrbahn und in den unbefestigten Seitenstreifenin der Ronnenberger Straße. Der litauische LKW-Fahrer hatte offensichtlich schon über Stunden vor Ort Reparaturen an seinem LKW vorgenommen, bevor die Polizei wegen der ölverschmutzten Fahrbahn informiert wurde. Neben dem Bauhof der Stadt Gehrden wurde auch die Feuerwehr alarmiert, um die weitere Ausbreitung mit Bindemittel zu verhindern. Nachdem der LKW repariert, grob von tropfendem Öl gereinigt und aus dem betroffenen Bereich gefahren war, nahmen die Einsatzkräfte im Bindemittel gebundenes Öl wieder auf. Während dieser Arbeiten musste die Ronnenberger Straße teilweise für den Verkehr eingeschränkt und auch gesperrt werden. Ein Mitarbeiter des ebenfalls gerufenen Fachbereichs Umwelt, Team Gewässerschutz der Region Hannover stellte zusammen mit den Einsatzkräften der Schwerpunktfeuerwehr fest, dass Öl tief in den unbefestigten Seitenstreifen eingedrungen ist. Dieser Bereich wurde abgesperrt und muss nun von einer Tiefbaufirma ausgebaggert werden. Nach etwa eineinhalb Stunden konnten die zwölf Einsatzkräfte mit ihren beiden Fahrzeugen wieder einrücken.

Der nächste Einsatz ging dann heute früh um 5.05 Uhr in der Einsatzleitstelle für Gehrden ein. In einen Einfamilienhaus im Nordfeld ist durch den anhaltenden Regen in der Nacht  Wasser in den Keller gedrungen. Auf rund 50 Quadratmetern stand das Wasser rund fünf Zentimeter hoch. Die Feuerwehr setzte einen Wassersauger ein und pumpte rund 500 Liter Wasser aus dem Keller. Im Einsatz waren acht Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen.

Während der Beseitigung des Wasserschadens wurden die Einsatzkräfte um 5.30 Uhr zu einem weiteren Einsatz gerufen. Die automatische Brandmeldeanlage eines Seniorenwohnheims hatte Alarm ausgelöst. Für die Schwerpunktfeuerwehr wurde Vollalarm ausgelöst. Der Löschzug fuhr die neue Einsatzstelle an, während die Besatzung des Rüstwagen bei dem Wasserschaden an der ersten Einsatzstelle verblieb. Im Seniorenheim hatte ein Brandmelder im 1. Obergeschoss ausgelöst. Der Auslösegrund konnte nicht emittelt werden. Rauch oder Feuer wurden nicht festgestellt. Es wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Die Einsatzstelle wurde dem verantwortlichen Personal des Heims übergeben. Im Einsatz war der Löschzug mit 18 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen sowie die Polizei.

hug, Fotos: Feuerwehr Gehrden, 28.06.2016, 07:31
Redakteure CON

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