Gehrdener Feuerwehr viermal im Einsatz

Gehrden. 

Für die Ortsfeuerwehr Gehrden bleibt der Brückentag über Himmelfahrt sicher in guter Erinnerung. Denn gleich vier Mal mussten die Ehrenamtlichen am gestrigen Freitag ausrücken. Hier die vier Einsätze:

Alarmzeit 12:59 Uhr - Feuer - ausgelöste BMA
In der Mittagszeit wurde die Feuerwehr zu einem Supermarkt in der Gehrdener Innenstadt alarmiert. Die automatische Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Vor Ort stellte sich heraus, dass Rauch aus einem Ofen im Backshop den Rauchmelder ausgelöst hatte. Die Anlage wurde zurückgestellt. Kein weiterer Einsatz. Im Einsatz waren 26 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen

Alarmzeit 17:22 Uhr - Hilfeleistung - Ölspur
Die Ortsfeuerwehr Gehrden wurde am späten Nachmittag zur Beseitigung einer Ölspur auf der K231 zwischen Gehrden und Weetzen alarmiert. Die Spur zog sich von Gehrden bis auf die Bundesstraße 217 und weiter Richtung Springe. Eine Spezialfirma, die für die außerhalb der Ortschaft liegenden Regionsstraßen zuständig ist, wurde zusätzlich alarmiert. Bei weiterer Erkundung stellte sich heraus, dass es sich nicht um Öl, sondern um Flüssigzucker handelte. Die ebenfalls angeforderte Polizei sah durch die Flüssigkeit keine Gefährdung für den Straßenverkehr. Alle eingeleiteten Maßnahmen wurden gestoppt, der Einsatz daraufhin beendet.

Alarmzeit 17:54 Uhr - Feuer - ausgelöster Rauchwarnmelder
Während der Sicherungsmaßnahmen auf der K231 wurde der Fahrzeugführer des Löschgruppenfahrzeugs von einem Passanten über einen piependen Rauchwarnmelder in einer Wohnung in der Bahnhostraße informiert. Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung wurde diese neue Einsatzstelle angefahren, während die anderen Einsatzkräfte auf der K231 verblieben. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Rauchwarnmelder einen technischen Defekt hatte. Das Gerät wurde deaktiviert. Der Einsatz war kurz darauf beendet. Die vorherige Einsatzstelle wurde wieder angefahren.

Alarmzeit 17:52 Uhr - Hilfeleistung - medizinischer Notfall/ Kleinkind
Auch der Rüstwagen mit einem Rettungsassistenten an Bord wurde kurzfristig von der Einsatzstelle "K231" abgerufen. Ein Kleinkind war gestürzt und hatte eine Kopfplatzwunde erlitten. Da der alarmierte Rettungswagen eine längere Anfahrt aus Hannover hatte, wurde die medizinische Erstversorgung von den Einsatzkräften vom Rüstwagen übernommen. Kurz darauf wurde der kleine Patient dem Rettungsdienst übergeben.

Bei den drei Paralleleinsätzen im Einsatz: 23 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen.

hug, 07.05.2016, 00:23
Redakteure CON

Kommentare

Keine Kommentare

Benutzeranmeldung

Zum Kommentieren bitte anmelden
Anmelden

Kennwort vergessen?