Gemeinde geht in Berufung

Wennigsen / Sorsum / Gehrden. 

Beim Feuerschutzausschuss wurde erneut die Umstufung der L391 zur gemeindeeigenen Straße thematisiert. Olaf Fals, Fachbereichsleiter der Gemeinde Wennigsen, war bei der Gerichtsverhandlung vorm Verwaltungsgericht anwesend und berichtete: "Das Gericht selber hat nach dem Gesetz geurteilt, aber hält es selbst für antiquiert. Es wurde angedeutet, dass eine Berufung angenommen werden würde." Wenn die Gemeinde Wennigsen verlieren würde, schätzt Fals die Kosten auf circa zwei Millionen Euro, die in den nächsten vier Jahren auf die Gemeinde zukommen würden. Die Ausschuss-Mitglieder sprachen sich einstimmig für eine Berufung aus. Wennigsens Gemeindebrandmeister Uwe Bullerdiek könnte einem endgültigen Urteil viel abgewinnen. Dann gäbe es Klarheit für die aus Sicht der Feuerwehr benötigte Ampelanlage am Feuerwehrgerätehaus Wennigsen an der Sorsumer Straße. "Die Entscheidung läge dann deutlich näher an der Gemeinde und es wäre vermutlich für die Entscheidungsfindung ein Vorteil", erklärte er. Eine Berufung vor dem OVG hingegen könnte eine Entscheidung noch Jahre in die Zukunft verlagern. 

jög, 03.06.2016, 00:30
Redakteure CON

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