Hervorragende Förderbilanz: Rund 19.000 Euro für Projekte am Gehrdener Klinikum

Vorsitzender Manfred Mücke (von links) und Klaus-Uwe Eckardt vom RKK-Förderverein, Pflegedirektor Martin Langsdorf und Qualitätsmanager Holger Dorl zeigen ein geöffnetes Fenster mit der leicht hellgrauen Folienbeschichtung.

Gehrden. 

Der Förderverein für das Robert-Koch-Krankenhaus und das Direktorium des Klinikums in Gehrden sind gemeinsam stolz und mehr als hochzufrieden auf die Fördersumme, mit der eine Vielzahl von Projekten in diesem Jahr realisiert werden konnte. „Die Gesamtsumme der Fördermaßnahmen macht in diesem Jahr rund 19.000 Euro aus. In den Vorjahren lagen die Förderbeträge zwischen 10.000 bis 12.000 Euro“, freuen sich der Vorsitzende Dr. Manfred Mücke und Vorstandsmitglied Klaus-Uwe Eckardt. Die Spendensumme kam zu einem Teil durch den Jahresbeitrag der 304 Vereinsmitglieder zusammen, zum anderen insbesondere aber durch zahlreiche Einzelspenden von Patienten des Klinikums Robert Koch Gehrden und weiteren Unterstützern, die von den Leistungen des Fördervereins überzeugt sind.

Das neueste Fördervorhaben ist die Folierung von Fenstern als Schutz vor sommerliche Hitze. Auf den Stationen 32 und 36 von der Unfallchirurgie und der Inneren Medizin im Altbautrakt des Klinikums wurden in heißen Sommerperioden über 30 Grad Raumtemperatur in den Patientenzimmern gemessen. „Für die Patienten und das Personal auf den Stationen ist dies sehr belastend. Gegen die große Hitze konnten nur die Zimmertüren für etwas Durchzug geöffnet werden“, beschreibt Pflegedirektor Martin Langsdorf die Situation. Vor den Fenstern auf der Südostseite des Altbautraktes fehlen auch schattenspendende Jalousien an der Gebäudefassade. Für einen Testlauf wurde eine wärmeabweisende Folie auf die Fenster eines Patientenzimmers von einer Fachfirma aufgeklebt. Die Raumtemperatur sank daraufhin messbar ab. In der dunkleren Jahreszeit wurde getestet, ob die Fensterfolierung mit leicht grauer Beschichtung möglicherweise zu viel Tageslicht aus dem Raum nimmt. „Dieser Feldversuch verlief ebenfalls positiv. Die Folierung hat sich im Test bewährt“, stellte jetzt Holger Dorl von der Stabstelle Qualitätsmanagement fest. Jetzt sollen alle 30 Patientenzimmer auf den beiden Stationen damit ausgestattet werden. Die Gesamtkosten für die Fensterfolierung für ein verbessertes Raumklima betragen rund 14.000 Euro. Förderverein und Klinikum teilen sich je zur Hälfte die Kosten. Der Förderverein für das Robert-Koch-Krankenhaus gibt 7.000 Euro dazu.

we, 12.12.2016, 16:28
Redakteure CON

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