Himbeersaison: Noch schnell die süßen Früchte ernten

Auf dem umgebauten Wagen können die Pflückkörbe von Strauch zu Strauch gefahren werden.

Everloh. 

Jetzt aber schnell: die Himbeersaison neigt sich dem Ende zu, doch bei Hertell`s Himbeerplantage sind die süßen Früchte mit der säuerliche Note noch zu bekommen. Ein riesiger „Himbär“ zeigt den Weg zu Hertell´s Himbeerplantage am Everloher Erichshof an der B 65 an.

Auf der Plantage stehen über 80.000 Einzelsträucher auf etwa vier Hektar Fläche. „Wir haben hier eine 9.000 Meter lange Himbeeren-Hecke“, nennt Besitzer Ekkehard Hertell eine eindrucksvolle Zahl.

Die Himbeeren lassen sich nicht nur zu Marmelade verarbeiteten, sondern können auch zu erfrischenden Quark- oder Joghurtspeisen, für Obsttorten und vielerlei anderen Rezepten verwendet werden.

„Die Himbeere ist etwas Leckeres für Fruchtliebhaber“, verrät Sigrid Gieseler, die seit über sieben Jahren am Verkaufstand in der Plantage steht. Himbeeren sind auch ausgezeichnete Gesundheitsbeeren. Viele osteuropäische Familien kommen zum Selbstpflücken auf die Everloher Plantage. „Die russischen Familien schätzen die Himbeere als althergebrachte Gesundheitsfrucht. Ein Löffel davon in der kalten Jahreszeit schützt vor Erkältung und erspart den Besuch beim Arzt“, weiß Ekkehard Hertell zu berichten. Die Himbeeren sind nicht nur aus gesundheitlicher Sicht eine wertvolle Frucht, sondern die Sträucher brauchen ein hohes Maß an Zuwendung im ganzen Jahr. „Nicht nur das Pflücken ist Handarbeit, auch die Pflege der Pflanzen durch das ganze Jahr ist mühsame Handarbeit“, so Hertell.

Die Himbeerplantage ist jeden Tag von 8 bis 19 Uhr durchgehend für Selbstpflücker am Erichshof geöffnet. Inzwischen haben auch die schwarzen Johannisbeeren ihre volle Reife erreicht. „Auch etwas Besonderes für Genießer und für die Gesundheitsvorsorge“, so Sigrid Gieseler.


bri, 12.07.2016, 10:26
Redakteure CON

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