Klangvoll: Leveste hat jetzt auch eine Obstbaumallee

Leveste. 

In Leveste gibt es jetzt einen Weg mit der klangvollen Bezeichnung „Obstbaumallee“. Volker Eberhardt als Sprecher der Levester Senioren und Bürgermeister Cord Mittendorf enthüllten gemeinsam das Schild an dem Weg vom Wohngebiet Bruchfeld zum Levester Holz. „Wir hatten bereits 2014 die Idee, eine Obstbaumwiese in Leveste anzulegen, aber wir fanden keine geeignete Fläche“, berichtete Volker Eberhardt. Der Plan wurde aber nicht verworfen, sondern der Weg am Regenrückhaltebecken konnte mit zwanzig Obstbäumen von alten Sorten bepflanzt werden. Die Deutsche Umwelthilfe unterstützte das Projekt der Levester Senioren und übernahm die Kosten für die Obstbäume. Mit dem Einsatz der Levester Senioren und vielen fleißigen Helfern ist die Obstbaumallee entstanden. „Ich freue mich immer wieder über die ehrenamtlichen Aktivitäten und Ideen aus der aktiven Dorfgemeinschaft“, lobte Bürgermeister Cord Mittendorf das Projekt der Senioren. Das Obst kann im Herbst auch gepflückt und in der Natur frisch vom Baum genossen werden. Mit dem benachbarten Kindergarten im Bruchfeld wurde eine lockere Kooperation besprochen. Die Kinder kommen zum Spielen auf die Grünfläche an der Obstbaumallee und können Äpfel, Birnen und Zwetschen ernten. Zusätzlich wurden auch drei Büsche gepflanzt, von denen leckeren Beeren genascht werden können. Ein Ärgernis bleibt aber. „Obwohl eine Säule mit Hundekotbeuteln aufgestellt wurde, kommt es immer wieder zu Verschmutzungen in der Grünzone, in der auch die Kinder aus dem Kindergarten zum Spielen kommen“, so Volker Eberhardt. Er bittet alle Hundebesitzer, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner mit den bereitgestellten Beuteln aus der aufgestellten Station zu entsorgen, damit die neue Obstbaumallee wirklich auch eine schöne Allee ist. 

we, 14.10.2016, 15:57
Redakteure CON

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