Lutherol - was Luther heute verordnen würde

Gehrden. 

"Heute hab ich viel zu tun - darum muss ich viel beten". Um diese und andere ungewöhnliche Lebensstrategien Martin Luthers geht es im diesjährigen Reformationsgottesdienst am 31. Oktober, um 19 Uhr in der Benther Kirche. Dazu laden die evangelischen Kirchengemeinden Benthe, Lenthe, Gehrden und Leveste laden gemeinsam ein.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht eine Medikamentenpackung mit der Aufschrift "Lutherol - was Martin Luther heute verordnen würde". Die Pastoren Andreas Pöhlmann und Martin Funke nehmen Spruchweisheiten des Wittenberger Reformators aus der Schachtel und übertragen sie gemeinsam in die Gegenwart. Die Wirkung dieser besonderen Arznei ist nämlich bemerkenswert: "Lutherol kann jederzeit und mehrmals täglich angewendet werden," sagt der Beipackzettel. "Besonders bewährt bei Tetzelbefall, Höllenangstzuständen, Exkommunikationsgefahr sowie zur Ablassprävention. Art und Dauer der Dosierung: Zur Stärkung des Glaubens sowie zur Steigerung des Wohlbefindens."
"Luthers Glaube, seine Haltung zum Leben, zu sich selbst, zu anderen und zu Gott - daraus können wir auch etwas mitnehmen für uns," sagt Pastor Martin Funke. Musikalisch bereichert wird der Gottesdienst durch das Flötenensemble der Benther Kirchengemeinde unter der Leitung von Melanie Schulze, Susanne Petrovic-Farah mit Gitarre und Gesang sowie Barbara Grzybek an der Orgel.

Im Anschluss gibt es einen Imbiss und Beisammensein im Benther Gemeindehaus mit Getränken, Brezeln, Weintrauben und Käse. Alle sind herzlich willkommen.

jög / Funke, 06.10.2016, 00:21
Redakteure CON

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