St. Martin im roten Mantel führt Laternenumzug an

Gehrden. 

Ein Martinsreiter hoch zu Pferd im roten Mantel und mit goldenem Helm führte den langen Laternenumzug zum Martinstag von der St. Bonifatiuskirche am Stadtweg zur Margarethenkirche in der Stadtmitte an. Die St. Bonifatiuskirche war von den Kindern mit ihren Eltern und Großeltern gut besucht. Pfarrer Christoph Paschek berichtete aus dem Leben des Heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler am Straßenrand teilte. In der St. Bonifatiuskirche wurde ein kurzer Film über eine Reise der Gans Auguste nach Afrika gezeigt. Dort traf sie auf Kinder, die jeden Tag das Trinkwasser in den Dürregebieten teilen müssen, ebenso ihre Häuser mit anderen Mitbewohnern teilen und Lebensmittel aufteilen und sich auf diese Weise gegenseitig helfen. Nach der kurzen Andacht mit Liedern zu St. Martin und Gebeten startete der ökumenische Laternenumzug mit dem Martinsreiter und der musikalischen Begleitung durch den Feuerwehrmusikzug an der St. Bonifatiuskirche. Die Kinder brachten mit ihren bunten Laternen das Licht in die Dunkelheit. An der Margarethenkirche erlebten die Kinder, wie der Heilige Martin auf den Bettler trifft und seinen Mantel teilt. Symbolisch teilten sie auch süße Martinshörnchen unter sich auf. 

we, 11.11.2016, 17:58
Redakteure CON

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