MCG-Modernisierung geht weiter

Gehrden. 

Ungewohnter Anblick: Ein Radlader steht im ehemaligen Haupteingang des Matthias-Claudius-Gymnasiums. Der benachbarte Musikraum ist ausgekernt. Die umfangreichen Arbeiten zur Modernisierung am Gehrdener Gymnasium werden ohne Unterbrechung fortgesetzt.

Nach den Schulferien konnte wie geplant der Verwaltungstrakt für die Schulleitung, weiter ein großes, helles Lehrerzimmer, Räume für Unterrichtsmaterial und Räumlichkeiten für den Kunst- und Musikunterricht bezogen werden. In der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Senioren gab es dafür ein großes Lob von Schulleiterin Monika Schulte. „Ein wichtiges Zwischenziel bei der mehrjährigen und umfangreichen Modernisierung ist erreicht“, sagte Monika Schulte und gab den Dank der Lehrer- und Schülerschaft an die Verwaltung und Kommunalpolitik weiter.

Die städtische Projektleiterin Christina Unselt erläuterte die nächsten Bauabschnitte. Zunächst werden die Schulmitte mit der Mensa und dem Pausenforum in Angriff genommen. „Das Matthias-Claudius-Gymnasium gewinnt an Qualität und kann auf den Zugewinn von Schülern setzen“, so Unselt. Durch die Neuregelung des Abiturs nach dreizehn Schuljahren wird der Bedarf an Unterrichtsräumen steigen. Deshalb ist eine Umplanung notwendig, um dem künftigen Raumbedarf gerecht zu werden. Bei der Sanierung im vierten Bauabschnitt für den Mittelbau-West könnte eine Aufstockung des vorhandenen Gebäudes um ein zusätzliches Geschoss mit vier Unterrichtsräumen vorgesehen werden. Eine Alternative wäre der komplette Abriss des Schultraktes und der Neubau eines dreigeschossigen Mittelgebäudes, um den absehbaren Raumbedarf erfüllen zu können. „Wir stehen in Überlegungen mit dem Architekten und wollen diesen Denkanstoß geben“, so Projektleiterin Christina Unselt. Eines ist schon jetzt klar: Die komplette Modernisierung des Matthias-Claudius-Gymnasiums wird teurer als kalkuliert. Der Betrag von 14,4 Mio. Euro für die Finanzierung aller vier Bauabschnitte wird nicht ausreichen.

In der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Senioren fragte Kai Magnus Paulsen (FDP) nach den Unterrichtsbedingungen für das darstellende Spiel und die musikalische Arbeit nach, da die Aula nicht mehr als Probenraum und für Aufführungen zur Verfügung steht. Schulleiterin Monika Schulte konnte dazu antworten, dass der Bürgersaal und das Sportcenter des SV Gehrden für dieses schulische Angebot als Ausweichlösung genutzt werden können.

we, 29.08.2016, 09:00
Redakteure CON

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