Muslimische Familien feiern Zuckerfest in ihrer neuen Heimat

Gehrden. 

Das Zuckerfest ist neben dem Opferfest eines der wichtigsten islamischen Feiertage. Zum Fastenbrechen nach dem Ramadan kommen Familien und Freunde zusammen, um miteinander zu essen und sich zu beschenken. Die Kinder bekommen viele Süßigkeiten. Daher kommt die Bezeichnung „Zuckerfest“. Viele Menschen aus den Krisengebieten feiern ihr Zuckerfest erstmals außerhalb ihrer Heimat in einer für sie noch fremden Umgebung. Der Arbeitskreis Willkommenskultur hatte jetzt eine Einladung an alle zugewanderten Flüchtlinge und die Gehrdener Bürger ausgesprochen, erstmal dieses traditionelle Fest mit einer Zusammenkunft im Bürgersaal gemeinsam zu feiern. Der Sprecher des Arbeitskreises, Peter Radike, begrüßte die Gäste des Zuckerfestes und seine Worte wurden von Dolmetschern übersetzt. Clown Fussel überraschte die Kinder mit Luftballonfiguren und einem kleinen Auftritt. An den Tischen im Bürgersaal kam man ins Gespräch. Die Gehrdener Familien hatten Kuchen und Süßigkeiten mitgebracht. Die Flüchtlinge hatten traditionelle Süßspeisen aus ihren Heimatländern zubereitet. Das lange Buffet verlockte mit zahlreichen Spezialitäten. Der Arbeitskreis Willkommenskultur war mit dem Besuch des ersten gemeinsam gefeierten Zuckerfestes sehr zufrieden.

we, 06.07.2016, 19:31
Redakteure CON

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