Nach Dachstuhlbrand: Große Hilfsbereitschaft, aber noch kein neues Heim

Glückliche Gesichter bei der Schuhwahl.Durch den Dachstuhlbrand in der Nacht zum 5. November wurden zwei Familien obdachlos.

Gehrden / Everloh. 

Auch knapp drei Wochen nach dem Dachstuhlbrand in ihren Häusern in Everloh, ist bei den betroffenen Familien noch keine Normalität eingetreten. Die beiden sechsköpfigen Familien suchen weiterhin nach geeigneten Wohnungen oder Häusern im Raum Gehrden und Ronnenberg. Die Stadt Gehrden hatte sofort in der Brandnacht eine vorübergehende Unterkunft bereit gestellt hat. Doch nun soll so schnell wie möglich Normalität in das Leben der Betroffenen einkehren.

In der Bevölkerung war die Hilfsbereitschaft sofort groß. Privatpersonen, Institutionen und auch Firmen haben für die Familien, die bei dem Brand alles verloren haben, eifrig gespendet. So auch Peter Kirschner von der Schuh-Oase in Gehrden am Kantplatz. Er spendierte allen Familienmitgliedern ein Paar wettergerechte Schuhe. „Unser gesamtes Team wünscht den beiden Familien alles erdenklich Gute für die Zukunft. Wir hoffen, dass sie schnell wieder eine Wohnung oder Haus bei uns im schönen Gehrden oder Umgebung finden und sich dadurch bald Normalität für Ihren Alltag einfindet“, so Peter Kirschner.

Wer im Gehrdener Stadtgebiet oder in Ronnenberg eine Wohnung oder ein Haus zu vermieten hat, kann sich an Fachbereichsleiter Ralf Geide unter 05108/6404400 wenden.

Die Stadt Gehrden hat außerdem ein Spendenkonto eingerichtet. Unter dem Stichwort „Dachstuhlbrand Everloh“ können auf das Konto, IBAN DE 34 250501800007004344, Geldspenden eingezahlt werden, für die die Stadt Spendenquittungen ausstellen kann.

bri / red, Foto: privat, 22.11.2016, 18:35
Redakteure CON

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