Rat trifft zahlreiche personelle Entscheidungen

Bürgermeister Cord Mittendorf bekräftigte die Verpflichtung und Pflichtenbelehrung aller Ratsmitglieder per Handschlag, hier mit CDU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Spieker.

Gehrden. 

Nach der Eröffnung der konstituierenden Sitzung des Rates der Stadt Gehrden durch Peter Lübcke als ältestes anwesendes und bereites Mitglied der Vertretung nahm Bürgermeister Cord Mittendorf die Verpflichtung und Pflichtenbelehrung aller Ratsmitglieder durch persönlichen Handschlag vor. Dem neuen Rat gehören dreizehn neugewählte Mitglieder an. Damit war der neugewählte Rat handlungs- und beschlussfähig. Auf der Tagesordnung standen zahlreiche Beschlüsse über die personelle Besetzung der Ausschüsse und bei Gesellschaften, Verbänden und Stiftungen, in denen die Stadt Gehrden als Mitglied geführt wird. Als Vertreter für den Ratsvorsitzenden Peter Lübcke (CON berichtete) wurden Hilmar Rump als erster Vertreter benannt. In einer geheimen Wahl traten Gisela Wicke (Grüne/Linke) und Brigitte Ermerling (SPD) als zweite Vertreterin für den Ratsvorsitzenden an. Die Wahl gewann Brigitte Ermerling mit neunzehn Ja-Stimmen vor Gisela Wicke mit neun Ja-Stimmen. Die CDU entschied sich im ersten Zugriff für den neuen Bildungsausschuss, der von Henner Bechtold (CDU) als Vorsitzender angeführt wird. Die SPD führt den Ausschuss für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr mit ihrem Vorsitzenden Rolf Meyer an. Mit dem dritten Zugriff besetzte die Gruppe Grüne/Linke den Ausschuss für Bau- und Städteplanung und stellt mit Eva Kiene-Stengel dessen Vorsitzende. Beim vierten Zugriff war wieder die CDU am Zug und entschied sich für den Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport mit dem Vorsitz durch Heide Rath. Im fünften Zugriff wählte die SPD den Ausschuss für Umwelt und Energie und benannte Holger Struß als Vorsitzenden. Die Gruppe Grüne/Linke übernimmt den Ausschuss für Finanzen und öffentliche Einrichtungen und stellt mit Gisela Wicke dessen Vorsitzende. Zuvor hatte der Rat den Beschluss gefasst, seine Fachausschüsse mit neun Personen zu besetzen. In den 9er-Ausschüssen entfallen drei Sitze auf die CDU, jeweils zwei Sitze auf die SPD-Fraktion und die Gruppe Grüne/Linke sowie jeweils ein Sitz auf die AfD-Fraktion und die FDP-Fraktion.

we, 02.11.2016, 10:41
Redakteure CON

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