Reformationsabende in Gehrden

Gehrden. 

„Luther wollte die Kirche erneuern und den Menschen einen neuen Zugang zum Glauben geben.“ So fasst Pastor Wichard v. Heyden von der Margarethengemeinde Gehrden zusammen: Im Jahr 2017 ist es 500 Jahre her, dass die Reformation ins Rollen kam. Eine spannende Zeit, in der wegweisende Weichen für die weitere Entwicklung Deutschlands und Europas gestellt wurden. Aber wer war dieser Luther eigentlich? Was wollte er? Warum hatte er überhaupt Erfolg? Und was kann uns das alles heute sagen? Was kann das für unser Zusammenleben im 21. Jahrhundert bedeuten?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Themenreihe „Reformationsabende in Gehrden“, die jetzt mit einer dreiteiligen Anfangsserie startet. Am Dienstag, 12. April berichtet der Gehrdener Pastor Wichard v. Heyden von der politischen, wissenschaftlichen und kirchlichen Lage vor Beginn der Reformation. Was waren die Voraussetzungen - und worauf reagierte die neue Bewegung damals?

Am 26. April soll es dann um Luthers eigenen Weg gehen: „Der junge Luther und die Anfänge der Reformation“ sind das Thema. Schließlich wird am 10. Mai der emeritierte Superintendent Dr. Christof Windhorst über das Verständnis Martin Luthers von Kirche sprechen. Welche Impulse könnte Kirche heute bekommen, wenn sie sich von Luther anregen ließe.

Die Abende beginnen jeweils dienstags um 20 Uhr im Gemeindezentrum der Margarethengemeinde in Gehrden, Kirchstraße 4. Sie werden musikalisch gerahmt mit Musik der Reformationszeit. Verantwortlich hierfür ist der Margarethenkantor Christian Windhorst.

bri / red, 08.04.2016, 01:13
Redakteure CON

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