Tour de Flur: Die Landwirtschaft und ihre Vielfältigkeit

Was gehört alles zur Landwirtschaft dazu? Auf dem Demonstrationsfeld zwischen Leveste und Redderse werden interessierte Bürger aufgeklärt.Die Biogas-Anlage in Ronnenberg: Wie funktioniert sie und was passiert im Inneren der Anlage? Alle Fragen werden bei einem Rundgang über das Gelände beantwortet.Die Bruteiproduktion von Familie Ostermeier lockte zahlreiche Gäste auf dem Fahrrad, dem Auto und dem Trecker an.

Redderse / Leveste / Degersen / Ronnenberg. 

Die Tour de Flur ist ein voller Erfolg. Trotz des schlechten Wetters kamen zahlreiche Besucher auf dem Rad, zu Fuß oder mit dem Auto zu den verschiedenen Stationen im Calenberger Land. Passend zum Thema "Landwirtschaft" öffneten zahlreiche Landwirte die Türen ihrer Scheunen und Ställe, präsentierten ihre Tiere und Felder und stehen für Fragen zur Verfügung.

Die vierte Tour de Flur zeigt die Vielfältigkeit der Landwirtschaft vor Ort auf. Mit von der Partie ist Landwirt Helge Winterberg. Er präsentierte gemeinsam mit Mitarbeitern der Landwirtschaftskammer das Demonstrationsfeld. "Wir zeigen ein Bodenprofil, haben Anschauungsmaterial für interessierte Bürger und geben Informationen zum Pflanzenschutz weiter", erklärte Winterberg. Die Landwirtschaft soll an den Verbraucher gebracht werden - Das ist auch der Grund, wieso Winterberg sein Feld für die Tour de Flur zur Verfügung gestellt hat.
Und auch in Ronnenberg ist einiges los. Zahlreiche Besucher kamen zur Biogas-Anlage. Hier wurde ein Rundgang über das Gelände angeboten. Einer der zahlreichen Stopps auf dem Gelände war bei der Fütterungsmaschine. Hier wurde genau erklärt, wie dieses Gerät verwendet wird, wozu es nötig ist und wie genau es funktioniert. Nach einer kurzen Erklärungsrunde konnten Fragen gestellt werden. Im Anschluss ging es weiter. Vor und nach dem Rundgang konnten sich die Gäste bei Getränken und Essen für die weitere Fahrt der Tour de Flur stärken.
Denn auch auf dem Hof der Familie Ostermeier gab es einiges zu erleben. Fragen rund um die Bruteiproduktion sowie dem Betrieb konnten interessierte Bürger die Mitarbeiter und die Familie Ostermeier persönlich fragen. Unterstützung gab es von der Freiwilligen Feuerwehr Degersen, die gebratenes Geflügel für die hungrigen Gäste anbot und sich um die Getränke kümmerte. Die Einnahmen, die am Ende des Tages übrig bleiben, sollen an die Feuerwehr gegeben werden. "Unsere Besucher sollen wissen, was genau sich in den großen Ställen befindet und was wir hier machen", erklärte Friedrich Ostermeier. In den Stall selber können die Gäste zwar nicht, jedoch wurden mit Hilfe eines Projektors zahlreiche Bilder und Videos vorgespielt.
Die Bruteiproduktion der Familie Ostermeier will sich nun auch erweitern. "Auf die Genehmigung des ersten Bauantrags haben wir drei Jahre gewartet. 2013 haben wir dann mit den Bauarbeiten begonnen und konnten diese im Jahr 2014 fertig stellen." Jetzt wartet Familie Ostermeier auf die Genehmigung, einen dritten Stall zu bauen: "Wir hoffen, im Sommer eine Antwort zu bekommen", erklärte Ostermeier. Der dritte Stall soll neben dem zweiten Stall liegen und Platz für bis zu 13.000 Tiere bieten.

cms, 29.05.2016, 15:55
Redakteure CON

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