Über 11.000 Euro vom Förderverein für das Robert-Koch-Krankenhaus

Blickfang: Manfred Glasmeyer (von links), Helga Schmidale, Manfred Mücke, Holger Dorl, Martin Langsdorf und Kristin Falkuß im kleinen Bambusgarten an der Station 28.

Gehrden. 

Hightech-Geräte für den medizinischen Bereich im Höchstpreissegment kann der Förderverein für das Robert-Koch-Krankenhaus in Gehrden nicht beschaffen. „Unser Vereinsziel ist es, mit kleineren Investitionen das alltägliche Leben für das Personal und die Patienten zu verbessern und zu verschönern“, erläuterten Fördervereinsvorsitzender Manfred Mücke und Schatzmeisterin Helga Schmidale die Vereinsarbeit. So konnten jetzt auch mehrere kleinere Anschaffungen und Maßnahmen für eine verbesserte Aufenthaltsqualität im Klinikum Robert Koch Gehrden aus den Beiträgen der rund 300 Vereinsmitglieder und Geldspenden von Unterstützern umgesetzt werden. Die sechs Verbesserungsmaßnahmen umfassen immerhin einen Gesamtbetrag von über 11.000 Euro. Vereinsvorsitzender Manfred Mücke und Personaldirektor Martin Langsdorf stellten die Einzelprojekte vor.

Als Ersatz für die deutlich überalterten Servierwagen in Holzkonstruktion wurden zwei Stahlservierwagen mit Zubehör für die Speisenausgabe auf den Stationen für 2.016 Euro angeschafft. Ein Patientenzimmer auf der Urologie-Station wurde für 1.070 Euro mit einer Wandgestaltung mit fröhlichen Farben und kindgerechten Motiven umgestaltet. „Dies ist der erste Schritt für ein Kinderzimmer auf der Urologie, in dem sich kleine Patienten mit farbenfrohen Motiven wohl fühlen sollen“, so Martin Langsdorf. Die Intensivstation erhielt Wand-Tattoos für 162 Euro zur freundlichen Gestaltung der Patientenräume. Mit 5.373 Euro schlägt die Beschaffung von drei festinstallierten Kaffeemaschinen im Industriestandard in der onkologischen Tagesklinik und zwei weiteren Stationen im Neubau zu Buche. Patienten und Mitarbeiter können sich hier mit frischem Kaffee versorgen. Zwei Simulator-Ausstattungen für das Legen von Kathetern wurden für 1.355 Euro angeschafft. Mit diesen Übungsgeräten kann das Katheterlegen geprobt werden. Kristin Falkuß als stellvertretende Leiterin der Station 28 im Neubau freut sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen und ihren Patienten auf die Gestaltung eines Lichtinnenhofes mit großen winterharten Bambusgebinden in Pflanzcontainern. Der Innenhof soll auch noch mit einem großformatigen Wandbild aufgewertet werden. „Die Umgestaltung kommt bei allen gut an“, gab Kristin Falkuß ein erstes Feedback.

Aus der Einzelspende einer Patientin kam noch ein zweckgebundener Betrag von 500 Euro für einen Kaffeeautomaten hinzu. Ein weiterer Patient ermöglichte mit seiner Einzelspende die Anschaffung einer pneumatischen Atemrufeinheit für 500 Euro. Sie hilft Patienten, die mit ihren Händen die Rufeinheit an ihrem Bett nicht bedienen können, aber sich durch den pneumatischen Atemruf im Stationsschwesternzimmer melden können.
Der kaufmännische Direktor Manfred Glasmeyer und Holger Dorl vom Qualitätsmanagement unterstrichen die Bedeutung des aktiven Fördervereins, der mit seinen Investitionen für zahlreiche Erleichterungen und Verbesserungen für Patienten und Personal im Klinikum Robert Koch Gehrden beiträgt.

we, 19.09.2016, 18:05
Redakteure CON

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