Verkehrsaufkommen im Großen Neddernholz wird gemessen

Gehrden. 

Die Zufahrt zum geplanten Neubaugebiet „Langes Feld III - Gehrden-Ost“ während der Bauzeit und die zunehmende Belastung durch den späteren Anliegerverkehr waren Thema im Ausschuss für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr. Die Eltern der Kinder vom Margarethen-Kindergarten im Neubaugebiet „Großes Neddernholz“ und weitere Anlieger befürchten eine hohe Verkehrsbelastung und Gefährdungen für ihre Kinder, wenn die Erweiterung des Neubaugebiet „Langes Feld III. Bauabschnitt – Gehrden Ost“ realisiert wird. (CON berichtete).

Die Mitglieder des Fachausschusses können die Sorgen der Eltern und Anlieger nachvollziehen. Zunächst soll das Verkehrsaufkommen durch die Robert-Bosch-Straße als bisherige Zufahrt zum Neubaugebiet „Großes Neddernholz“ und an weiteren Messpunkten dokumentiert werden. Dazu wird ein neuartiges Verfahren mit einer Videoaufzeichnung eingesetzt. Der Datenschutz wird berücksichtigt, Personen und Kraftfahrzeugkennzeichen sind nicht zu erkennen. Auch eine Zufahrt mit direktem Anschluss an die Kreisstraße 231n wird zumindest für die Zeit der Bautätigkeit geprüft. In diesem Bereich liegt aber ein Landschaftsschutzstreifen und die Grundstücke für eine eventuelle Baustellenzufahrt befinden sich in privatem Eigentum. Denkbar wäre eine Erschließung während der Bauzeit im Neubaugebiet Gehrden-Ost über den Feldweg auf der Südseite des „Langen Feldes“. Das künftige Neubaugebiet Gehrden-Ost wird nicht ausschließlich über die Straße „Großes Neddernholz“ erschlossen. Zwei weitere Zu- und Abfahrten gibt es über den Beethovenring mit der Verdistraße und dem Millöckerweg. Somit wird es drei Zufahrtsmöglichkeiten geben. Die geplante Dokumentation des Verkehrsaufkommens ist zugleich Grundlage für ein künftiges Lärmschutzgutachten.

we, 17.08.2016, 13:07
Redakteure CON

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