Vollsperrung Gehrden – Everloh kann noch drei Wochen andauern

Gehrden / Everloh. 

Bereits vor zwei Wochen wurde die Kreisstraße von Gehrden bis nach Everloh für den Verkehr voll gesperrt. Baumaschinen und Bauarbeiter waren aber auf der Baustelle in der Einfahrt zum Wertstoffhof nicht zu sehen. Baufachbereichsleiter Wolfgang Middelberg erläuterte jetzt den Grund für die sofortige Vollsperrung der Kreisstraße. Auf der Fahrbahn wurde in beiden Richtungen eine Absenkung festgestellt. Bei einer Untersuchung stellte sich ein massiver Einbruch eines Kanalrohres heraus. Die Kanalleitung führt sehr viel Wasser. „Durch das einspülende Wasser hat sich ein Trichter unter der Straße gebildet, deren Lage und Größe wir nicht genau kennen“, erklärte Middelberg das Problem. Durch den Linienbusverkehr und die abfahrenden schweren Container-Lastkraftwagen vom Wertstoff ist die Fahrbahn starken Belastungen ausgesetzt. „Bevor die Straße mit einem LKW im Trichter verschwindet, musste die Vollsperrung erfolgen. Das Risiko war einfach zu hoch“, so Middelberg.

Jetzt ist eine Kanaltiefbaufirma vor Ort. Die Schadstelle am Kanalrohr wurde bereits in knapp vier Metern Tiefe aufgefunden. Probleme bereitet jetzt das stark nachlaufende Grundwasser, so dass eine Pumpe an der Baugrube eingesetzt werden muss. Die Arbeiten können noch bis zu drei Wochen andauern, bevor die Sperrung der Kreisstraße zwischen Gehrden und Everloh wieder aufgehoben werden kann. Eine Zufahrt zum Wertstoffhof ist derzeit nicht möglich.

we, 14.03.2016, 19:55
Redakteure CON

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