Vom Ford Mustang bis zur Knutschkugel

Gehrden. 

Eine rote BMW Isetta, liebevoll Knutschkugel genannt, ein hellblauer Lloyd Alexander, daneben ein VW Käfer aus den 1950er Jahren in vornehmen Metallic-Blau mit zeitgenössischen Weißwandreifen: Die Automobile aus der Wirtschaftswunderzeit parken auf dem Marktplatz vor der Kulisse des Ratskellers und der Margarethenkirche. Ein britischer MG-Sportwagen in Schwarz und mit roten Ledersitzen zieht die Blicke der Automobilfreunde auf sich. MG baute nicht nur Cabrios mit Faltverdeck, sondern auch Sportwagen mit festem Dach wie ein sorgfältig restauriertes Fahrzeug mit beigefarbenem Hardtop und „British Green“-Lackierung zeigt. Auch der Morris-Kleinwagen, immerhin ein Viertürer für die ganze Familie, wurde in England gebaut. Die Spaziergänger auf dem Marktplatz entdecken einen roten Ford Mustang aus den 1960er Jahren, ein Trendsetter und Lifestyle-Fahrzeug aus den USA. Dazu sind Oldtimerliebhaber auch mit ihren historischen Motorrädern und Rollern vorgefahren. Die Besitzer der automobilen Schätze tauschen untereinander Erfahrungen aus, zeigen den Spaziergängern gern ihre Fahrzeuge und versorgen sie mit Informationen.

An jedem ersten Sonntag im Monat findet das Oldtimertreffen in lockerer Runde von 11 bis 13 Uhr auf dem Gehrdener Marktplatz statt. Die Stadt Gehrden hat für diesen Zeitraum eine Ausnahmegenehmigung erteilt, so dass die Fahrer von Autos und Motorrädern auf dem Marktplatz vorfahren und parken dürfen.

Die Oldtimerfreunde Gehrden wollen ihre Fahrzeuge auch beim Dorfjubiläum „1000 Jahre Everloh“ am Samstag, 11. Juni, auf der Veranstaltungsmeile zeigen. 

we, 06.05.2016, 06:32
Redakteure CON

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