Windenergie: CDU befürchtet 200 Meter hohe Anlagen

Gehrden / Leveste / Degersen / Wennigser Mark. 

Die neuesten Pläne für das Regionale Raumordnungsprogramm nun doch wieder das Gebiet zwischen Degersen, Redderse und der Wennigser Mark als Vorranggebiet für Windenergie auszuweisen (CON berichtete), hat für heftige Kritik bei der CDU Gehrden gesorgt. "Dieser intransparente, rot/grüne Zickzack-Kurs stärkt nicht gerade das Vertrauen der Kommunen und Gemeinden im Umland in die Arbeit der Region", sagte Thomas Spieker, der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands. Dabei geht es dem CDU-Spitzenkandidaten nicht nur um die drohende Zerstörung eines der schönsten Blicke im Calenberger Land, dem Blick vom Gehrdener Berg auf den Deister. "Rot/Grün hat auch schon an anderer Stelle bewiesen, dass sie Natur- und Tierschutzbelange vergessen, wenn es um ihr liebstes Kind, die Windenergie, geht", so Spieker.

Auch der Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Leveste, Ernst-Richard Köper, ist mehr als beunruhigt durch die neuen Pläne der Region. "Wenn zwischen Degersen und Redderse 200 Meter hohe Windkraftanlagen stehen, ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis auch die Genehmigungen für das Repowering der Windräder auf Levester Gebiet erteilt werden", befürchtete Köper. Dabei gäbe es heute schon Menschen in Leveste, die sich bei entsprechender Windrichtung durch die Geräuschentwicklung der Anlagen erheblich belastet fühlen. "Wachsen dürfen die Gehrdener Ortschaften laut dem geplanten Regionalen Raumordnungsprogramm nicht, aber jede von der Region ersonnene Belastung sollen sie ertragen", sagte Spieker. Das sei eine politische gewollte Schieflage, die die Gehrdener CDU nicht hinhehmen werde. "Derzeit versucht Rot/Grün die Diskussion über das Regionale Raumordnungsprogramm auf nach der Kommunalwahl zu verschieben, aber das werden wir zu verhindern wissen", ergänzte Köper.



bri, 06.03.2016, 18:41
Redakteure CON

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