Zwei vermisste Personen im verqualmten Wohnhaus aufgespürt

Leveste. 

Blaulicht am Levester Gut: Im Verwalterhaus auf dem Gutsgelände schrillen die Rauchwarnmelder, Lichtblitze zucken hinter den Fenstern und täuschen Feuerschein vor, die Räume sind vollkommen verqualmt von einer Nebelmaschine. Ein Vater und ein Kind werden in dem Gebäude vermisst. Dieses Szenario hatte Manfred Mötje für die Herbstübung des Gehrdener Feuerlöschbezirkes Süd für die Ortsfeuerwehren aus Leveste, Redderse und Lemmie vorbereitet. Um 19 Uhr wurden die Wehren alarmiert und rückten vom Bereitstellungsplatz mit Blaulichtfahrt zum Levester Gut aus. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Carsten Seiler von der Lemmier Wehr übernahm die Einsatzleitung vor Ort. Das stockdunkle Gelände um das Wohnhaus wurde für die Einsatzkräfte ausgeleuchtet. Drei Angriffstrupps rüsteten sich mit schweren Atemschutzgeräten aus, um die vermissten Personen zu suchen. Eine mitgeführte mobile Wärmebildkamera sollte die Orientierung im total verqualmten Wohnhaus beim Aufspüren des Brandherdes und der vermissten Personen helfen. Die Übungspuppen wurden in der Küche und im Badezimmer versteckt hinter einem Duschvorhang aufgefunden und ins Freie getragen. Die anderen Einsatzkräfte hatten zwischenzeitlich die Versorgung mit Löschwasser von einem Hydranten an der Levester Hauptstraße aufgebaut und die Verkehrsregelung übernommen. Die drei Ortsfeuerwehren waren mit 47 aktiven Kräften im schweißtreibenden Übungseinsatz. 

we, 31.10.2016, 20:30
Redakteure CON

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