Doch nicht für immer

Gesundheit. 

Der Mann ist weg, aber sein Name prangt noch als Tattoo auf dem Arm. Immer mehr Hautärzte stellen sich darauf ein, unerwünschte Hautbilder zu entfernen. Die Ergebnisse werden auch zunehmend besser - mit sehr schnellen, energiereichen Lasern, die zudem auf verschiedene Farbpigmente eingestellt werden können und von erfahrener Hand bedient werden sollten. "Generell gibt es aber wenig Forschung zu den Risiken der Tattooentfernung", sagt Dr. Peter Laux, vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin, in der "Apotheken Umschau". "Klar ist nur, dass es beim Lasern zu Spaltprodukten kommt, die zum großen Teil unbekannt sind und deren Effekte und mögliche Langzeitwirkungen bisher nicht untersucht wurden." So kann aus blauer Farbe Blausäure in Konzentrationen entstehen, die der Gesundheit schaden. Da mag es besser sein, den geliebten Namen "nur" im Herzen zu tragen.

cre/ots, Foto: pixabay/niekverlaan, 26.01.2016, 04:35
Redakteure CON

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