Abenteuer Hindernislauf

Lifestyle. 

Balancieren, Klettern, Springen und Laufen: Wer einen Hindernislauf absolvieren möchte, muss in vielen Disziplinen punkten können. Genau diese vielseitige Herausforderung reizt immer mehr ambitionierte Freizeitsportler. Denn im Vergleich zum Joggen werden bei dieser Art von Wettkampf die Arme und Schultern viel stärker beansprucht - zum Beispiel wenn die Athleten sich an einem Seil hochziehen, durch Rohre kriechen oder an einem Gerüst entlang hangeln. Durch die Hindernisse wird aus einem gewöhnlichen Lauf ein kleines Abenteuer - wie zum Beispiel beim Urbanathlon, den die Techniker Krankenkasse (TK) als Kooperationspartner unterstützt.

Fitnesstrainer Marc Rohde erklärt, welche Voraussetzungen Hindernisläufer mitbringen sollten: "Der Teilnehmer muss seine Kraft einteilen können und eine gute Koordination besitzen. Zudem werden Sehnen, Bänder, Gelenke und Muskeln viel mehr gefordert als bei einem Lauf auf gerader Strecke."

Doch diese hohen Ansprüche machen nicht nur die Faszination aus, sie sind auch der Grund, warum ein Hindernislauf nicht unbedingt für Anfänger geeignet ist. "Drei Stunden Sport pro Woche sollte der gewillte Teilnehmer im Vorfeld aufweisen können", sagt Marc Rohde. Der Coach ergänzt: "Das können drei Laufeinheiten á eine Stunde sein. Des Weiteren müssen die Beine mit Kraft und Ausdauer ausgebildet sein, um verletzungsfrei über die gesamte Distanz zu kommen."

Dass Hindernisläufe immer beliebter werden, zeigt auch die steigende Anzahl von Wettkämpfen. Deutschlandweit gibt es mittlerweile zahlreiche Veranstaltungen - zum Beispiel den "StrongmanRun", den "Tough Mudder" oder den "Urbanathlon".

cre/ots, Foto: obs/Molkerei Alois Müller GmbH & CO KG, 17.08.2015, 04:32
Redakteure CON

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