Ferienlust statt Staufrust

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Baustellen und Unfälle sind die häufigsten Ursachen für die Staus, die viele Osterurlauber am Wochenende erwarten könnten. In vielen Bundesländern haben die Ferien bereits angefangen, in einigen starten sie zum Wochenende – eine gute Gelegenheit, um gen Küste oder in den Süden zu starten. Für heute Nachmittag und den Bettenwechsel in vielen Ferienregionen am Samstag erwarten die Verkehrsexperten vom ADAC stockenden Verkehr und eventuell auch Staus. Besondere Engpässe sind an der über mehrere Kilometer langen Baustelle an der A 7 zwischen Seesen und Bockenem zu erwarten, ebenso wie im Großraum Hamburg an Autobahnkreuz zwischen A 1 und A 7 (Horster Dreieck – Maschener Kreuz), auf der A 7 in Hamburg bei Stellingen. Natürlich ist auch der Elbtunnel wieder ein Nadelöhr und in den Ballungsräumen und an den Autobahndreiecken von Hannover, Bremen, Osnabrück und Braunschweig kann es ebenso eng werden. Wer die Möglichkeit hat, am frühen Morgen oder in den späten Abendstunden zu fahren, ist sicher entspannter unterwegs. Auch nachts zu fahren ist bei denjenigen, die damit keine gesundheitlichen Probleme haben, ratsam. Häufige Pausen und eine gute Vorbereitung gehören zu einer entspannten Fahrt. Ob per App, am Rechner oder im Radio, die meisten Engpässe auf den Straßen werden angekündigt, so dass man sich darauf einstellen kann. Bei Stop-and-Go-Verkehr oder Staus ohne Vollsperrung raten die Verkehrsexperten nicht, von der Autobahn abzufahren. Meist sind Umleitungen auf Landstraßen und mit vielen Ortsdurchfahrten sehr schnell überlastet, die Unfallgefahren sind höher und man ist auch nicht schneller am Ziel. Also nicht unbedingt nur auf Navigationsgeräte verlassen!Ab diesem Wochenende sind auf der A 7 und dem Kreuz zur A 2 wieder Stauhelfer der Johanniter mit 10 Motorrädern unterwegs. Die Johanniter-Motorradstaffeln aus den Standorten Schwarmstedt, Hannover, Hildesheim und Northeim sind unterwegs, um im Notfall zu helfen und die Autobahnpolizei zu unterstützen. Die ehrenamtlichen Motorradstaffeln leisten Erste Hilfe, unterstützen die Fahrer liegengebliebener Fahrzeuge bei der Absicherung und rufen den Abschleppdienst. Staugeplagte Familien werden mit Erfrischungen, Kinderspielzeug und Umleitungsempfehlungen versorgt. Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt ist Kooperationspartner und unterstützt das Projekt finanziell. Alle Fahrer haben Gelegenheit, ihre Fahrfähigkeiten bei einem intensiven eintägigen Fahrsicherheitstraining im ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Hannover-Messe zu testen und für die noch bessere Beherrschung dazu zu lernen.

bri, 28.03.2015, 22:28
Redakteure CON

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