Glück und Lebenssinn durch ehrenamtliche Arbeit

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Als Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements wird am Donnerstag (5. Dezember) der Internationale Tag des Ehrenamtes gefeiert. Menschen, die sich sozial oder gesellschaftliche engagieren, opfern für die gemeinnützige Arbeit oft ihre komplette Freizeit und investieren viel Herzblut in die unentgeltlichen Aufgaben. Doch die meisten Ehrenamtlichen ziehen aus den Mühen einen großen ideellen Gewinn:

Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" nach ihrer Motivation befragt, antwortete ein Großteil der Freiwilligen, soziales oder bürgerliches Engagement gebe dem Leben erst den rechten Sinn (68,8 Prozent). Jeder Zweite nennt als Hauptgrund für sein ehrenamtliches Engagement, dass er durch seine Tätigkeit könnte zu einer Sache beitrage, die ihm persönlich wichtig sei (55,4 Prozent). Außerdem mache es Spaß, mit Gleichgesinnten für eine gute, sinnvolle Sache zu arbeiten (54,3 Prozent). Egal in welcher Altersklasse sich die Menschen engagieren, knapp ein Drittel von ihnen (28,2 Prozent) fühlt sich einfach nur glücklich, wenn sie Menschen helfen können, denen es schlechter geht als ihnen selbst. Jeder Vierte fühlt sich durch sein bürgerliches oder soziales Engagement von seinem sozialen Umfeld anerkannt und wertgeschätzt (25,8 Prozent). Und jeder Neunte (11,4 Prozent) will durch seine freiwillige Arbeit etwas zurückgeben: Ihnen wurde früher selbst durch einen Verband, einen Verein oder eine Institution sehr geholfen.

In einem sind sich nahezu alle Ehrenamtlichen (85,9 Prozent) aber einig: Für sie ist es ein wesentlicher Bestandteil christlicher Nächstenliebe, sich für Schwächere einzusetzen und sich sozial zu engagieren. Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.000 Männern und Frauen ab 14 Jahren, darunter 510 Personen, die ein Ehrenamt ausüben.

bri / ots/ Foto: obs, 04.01.2015, 08:00
Redakteure CON

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