Neue Erkenntnisse über das alltägliche Leben zu Hause

Lifestyle. 

Menschen, die regelmäßig kochen, sind glücklicher als solche, die es nicht tun. Beim gemeinsamen Kochen mit Freunden erfährt man eine Menge über sich selbst. Eine gut organisierte Küche kann dazu beitragen, dass wir uns gesünder ernähren. Dies sind nur einige der Erkenntnisse, die der neue IKEA "Life at Home"-Report präsentiert.

Der neue IKEA "Life at Home"-Report ist der zweite Teil einer Reihe von Erhebungen, in denen untersucht wird, wie Menschen in aller Welt zu Hause leben. Diesmal wurden 8.500 Teilnehmer in acht Metropolen weltweit nach ihren Koch- und Essgewohnheiten sowie ihren Ansichten und Wünsche hierzu befragt - vom Anbau von Gemüse und Kräutern über die Vorratshaltung, das Kochen und Essen bis zu den sozialen Kontakten rund ums Essen.

Eine wichtige Erkenntnis dieser Studie ist, dass sich neue Traditionen entwickeln: Die Küche ist zu einem Mittelpunkt des Lebens geworden, einem Raum, in dem man nicht mehr nur kocht und isst, sondern allen möglichen Aktivitäten nachgeht. Gegessen hingegen wird mehr und mehr auf dem heimischen Sofa, im Bett oder am Schreibtisch.

Erklärtes Ziel des "Life at Home"-Reports ist es, mehr Aufmerksamkeit auf das häusliche Alltagsleben zu richten und Diskussionen darüber anzustoßen, wie es sich angenehmer gestalten lässt. Durchgeführt wird die Studie regelmäßig in acht Städten in aller Welt: Berlin, London, Moskau, Mumbai, New York, Paris, Shanghai und Stockholm.

"Es sind die kleinen Momente des Alltags und sogar die alltäglichen Missgeschicke zu Hause, die uns zu unseren Innovationen und der Entwicklung neuer Produkte inspirieren. Diese Studie liefert uns wichtige Erkenntnisse darüber, wie die Menschen zu Hause leben. Wir wollten wissen, welche Ansichten, Gefühle und Tätigkeiten sie mit dem Essen und den gesamten Aktivitäten drum herum verbinden - und wie sich das alles im Alltag niederschlägt, am heimischen Herd ebenso wie gesamtgesellschaftlich betrachtet", erläutert Mikael Ydholm, Research Manager bei IKEA of Sweden.

Die Küche ist ein hervorragender Ort für Kinder, um immer wieder etwas Neues zu lernen. Die Studie zeigt, dass neun von zehn Eltern ihre Kinder auf irgendeine Art in die Essensvorbereitung mit einbinden. Und trotzdem findet fast ein Viertel aller Paare mit Kindern, dass sie die Mahlzeiten nicht oft genug gemeinsam einnehmen. Rund ein Drittel der Single wünscht sich, auch an den Wochentagen öfter mit anderen Menschen zusammen zu essen.

Eine weitere Erkenntnis ist, dass vielen Menschen das Aussehen ihrer Küche wichtiger ist als das, was sich an Vorräten in den Schränken verbirgt. Und dass es so häufig dazu kommt, dass eingekauft wird, was bereits vorrätig ist - was dazu führt, dass viele Lebensmittel irgendwann im Abfall landen. Daraus wiederum resultiert, dass viele Menschen ein schlechtes Gewissen haben wegen der Menge an Lebensmitteln, die sie wegwerfen, wie die Umfrage zeigt.

Ergänzt wird der IKEA "Life at Home"-Report durch ein Online-Tool, das Data Mixing Board. Mit dessen Hilfe kann jeder das "Life at Home" für sich erkunden. Das interaktive Tool ermöglicht es, die verschiedenen Datensätze zu kombinieren und zu vergleichen, die Ergebnisse mittels verschiedener Filter zu differenzieren, z. B. nach Einkommen, Alter oder Geschlecht - und sogar eigene Thesen zu überprüfen.

Wie die Studie erstellt wurde

Der Report basiert auf Erkenntnissen aus früheren Umfragen von IKEA, anderen bereits veröffentlichten Studien sowie einer neuen Online-Umfrage in acht Metropolen unserer Welt, an der Menschen aus Berlin, London, Moskau, Mumbai, New York, Paris, Shanghai und Stockholm teilgenommen haben. Insgesamt konnten 8.527 Fragebögen ausgewertet werden. Die Befragten waren 18 bis 60 Jahre alt. Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Meinungsforschungsinstitut United Minds durchgeführt.

bri / ots: obs/IKEA Deutschland GmbH & Co. KG/Inter IKEA Systems B.V.", 15.05.2015, 10:07
Redakteure CON

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